Die erste Herren-Mannschaft - Bezirksliga

hintere Reihe von links nach rechts:
Daniel Rath, Marco Danner, Francesco Policano, Ekrem Köse, Hannes Kurz
Trainer Harald Siebert, Dominik Janietz, Andreas Rapp, Florian Seidel, Andreas Krapf, Florian Zobel, Co-Trainer Steffen Müller
Vordere Reihe:
Spielleiter Eduard Rath, Philipp Kurz, Michael Niederberger, Tobias Effenberger, Thilo Windisch
Es fehlen:
Florian Kurz, Armin Frasch, Andre Fischer, Matthias Spahlinger, Michael Kisselmann, Co-Trainer Marco Mauz
Neue Runde, neues Glück…
…sollte man meinen! Da allerdings die schlechteste aller Lösungen das Jammern ist, bringt jeder neue Rückschlag auch eine neue Chance mit sich. Das Motto unserer Ersten muss und wird also lauten „Think Positive“!! Doch zunächst mal zu den Fakten…
Nach unserer Aufholjagd in der Rückrunde der vergangenen Saison konnten wir einen sehr guten 3. Platz erreichen. Vorausschauend auf die bevorstehende Saison wollten wir uns das Ziel stecken, diesen Rang mindestens zu bestätigen, im Optimal-Fall sogar eine oder sogar zwei Stufen nach oben klettern, also gleichbedeutend die Landesliga fest ins Visier nehmen. Dieses Ziel war absolut realistisch und keine Milchmädchenrechnung, da man sich mit Andi Rapp aus Bartenbach und Armin Frasch aus Rechberghausen gezielt verstärken konnte. Zudem wurden zum bestehenden Kader frische Kräfte aus unserer eigenen A-Jugend gewonnen. Zu diesem Sextett gehören Matze Spahlinger, Andy Fischer, Flo Seidel, Philipp Kurz, Thilo Windisch und Michi Kisselmann. Doch der Plan, die Jungs langsam in den Aktiven-Bereich zu integrieren stellt sich mittlerweile als Trugschluss dar, denn aufgrund vieler unglücklicher Missstände brauchen wir unseren Nachwuchs jetzt mehr als jeder zuvor erahnen konnte! Wie es dazu kam? Unsere Spieler flogen aus der Mannschaft wie die reifen Früchte von den Bäumen. Als erstes brach unser „Rettungspaket“ aus der vergangenen Rückrunde weg. Mein Trainerkollege und Stratege auf dem Spielfeld Togge Findeis macht jetzt unsere Frauen fit, auf diesem Wege wünschen wir ihm bei dieser reizvollen Aufgabe alles Gute! Was die dadurch entstandene Lücke auf der Trainerbank betrifft, ist mein langjähriger Kumpel und Trainerkollege aus Bartenbach Steffen Müller noch intensiver als im letzten Jahr dabei und leistet wie schon in der Vergangenheit einen astreinen Job! Alex Meidl geht verdientermaßen in unsere Dritte und freut sich sicher schon darauf beim allerseits beliebten Warmmachkick wieder bei „Jung“ mitspielen zu dürfen. Tobias Labude entschloss sich wieder in der Zweiten zu spielen… Bedanken wollen wir uns auch noch rückblickend bei Manu Mauch und Simon Wilting, die uns in der letzten Saison ebenfalls bei unserer kritischen Personalsituation unterstützten und jetzt wieder in unserer Zweiten Tore werfen. Nun weiter im Takt… Padde Stängle schloss sich einem Verein an seinem Studienort und seiner neuen Wahlheimat in Freiburg an. Verständlicherweise war das Pendeln zwischen Breisgau und Filstal auf lange Sicht mit zu großem Aufwand verbunden. Unser Kassenfuchs und Linksaußen Krischan Köhler geht ab August auf eine halbjährige Weltreise. Wir freuten uns, dass unser Weltenbummler Hannes Kurz pünktlich zu Vorbereitungsbeginn Ende Mai wieder im Lande war, doch leider plagen ihn noch immer Probleme im Sprunggelenk und zudem wird er ab September seinem Beruf in Liechtenstein nachgehen, was logischerweise Handball auf Dauer bei der HSG unmöglich macht. Zu guter Letzt wird sich unser „Abwehrästhet“ Bullus Mauz aus dem aktiven Bereich weitestgehend zurückziehen, aber uns dafür auf der Trainerbank unterstützen. Sie glauben vielleicht die Ausfallliste ist nun zu Ende? Weit gefehlt! Armin Frasch hat ab Oktober einen begehrten Platz an der Uni in Ingolstadt zugesprochen bekommen und Andy Rapp laboriert weiter über die komplette Vorbereitung an einem Knorpelschaden im Sprunggelenk. Er wird uns hoffentlich ab Oktober wieder zur Verfügung stehen. Flo Zobel wird von September bis einschließlich November beruflich in Brasilien sein und wird ab Dezember wieder die Außenbahnen umpflügen. Einen Hoffnungsschimmer gibt es noch bei Dani Rath, der seine Sprunggelenksentzündung hoffentlich bis Ende August in den Griff bekommen wird.
Bei dieser Personalsituation ist es logisch dass wir keine „normale“ Vorbereitung machen konnten. Der Höhepunkt war ein Athletik-Training Mitte Juli, als wir 3 (in Worten DREI) gesunde Spieler hatten, die die Treppen in Ebersbach hinaufsprangen und von 7 kranken oder verletzten Sportspielkameraden bestaunt werden konnten. Dieses Beispiel bringt unsere Situation denke ich treffend auf den Punkt!
Die Bezirksliga Esslingen-Teck ist sicher von der Leistungsdichte aus gesehen eine der stärksten im Handballverband Württemberg. Viele Experten darunter auch unser Bezirksvorsitzender und stellvertretende HVW Vorsitzende Kurt Ostwald vertreten diese Meinung. Mit dem starken Aufsteiger TSV Wolfschlugen 2 und dem aus der Landesliga zurückkehrenden TV Plochingen 2 hat die Liga sicherlich durch den Aufstieg des TV Reichenbach nichts an Stärke und Klasse verloren. Im Gegenteil mit dem SV Vaihingen (tragisch und völlig ungerecht gescheitert in der Relegation im April), dem TSV Weilheim mit seiner neuen Heimstätte und der immer starken SG Ober-/Unterlenningen ist der Favoritenkreis noch größer geworden. Meistens kommt dann noch eine Überraschungsmannschaft dazu, die man vorher nicht im Visier hatte. Zu diesen Teams wird die HSG mit dieser Vorgeschichte nicht gehören.
Sodele, doch wie bereits ganz am Anfang erwähnt. Bange machen gilt nicht! Ganz nach dem Motto „The trend is your friend“ verliefen die letzten Wochen wieder positiver. Die Jungs konnten sich von Trainingsspiel zu Trainingsspiel steigern und wachsen immer mehr zu einer sehr guten Einheit zusammen. Doch das alleine wird nicht reichen, um in dieser starken Bezirksliga bestehen zu können. Um so schnell wie möglich die Klasse sichern zu können müssen wir uns in den restlichen Vorbereitungswochen von einer sehr guten Einheit zu einem verschworenen Haufen entwickeln. Was dies betrifft, sehe ich unsere Truppe auf einem sehr guten Wege! Doch neben aufopferungsvoller Leidenschaft und jugendlicher Spielfreude werden wir in der vor uns liegenden Saison mehr denn je die Unterstützung von den Rängen brauchen! Bitte brüllt unsere „Rasselbande“ nach vorne und verzeiht vor allem auch den ein oder anderen Fehler, denn nur so hat unsere Mannschaft die Chance das gesteckte Ziel zu erreichen! Es werden Tugenden wie Einsatz- und Laufbereitschaft, Schnelligkeit sowie vor allem mannschaftliche Harmonie gefragt sein. Die Erfahrung bei der blutjungen Mannschaft wird fehlen. Da nun alle die Situation kennen, appelliere ich an alle in und um die HSG herum, während der Saison, die Mannschaft tatkräftig und lautstark zu unterstützen. Und vergesst nicht, Nachsicht zu üben, sollte es nicht sofort und immer so laufen, wie es alle erwarten.
Aus der Not eine Tugend machen, das ist das Motto der HSG für die Saison: „Jugend forscht“. Alle werden sich überzeugen können, dass es entgegen aller kritischen Stimmen und Unkenrufen genügend Talente in unserer HSG gibt. Sie verdienen alle Unterstützung und Hilfe. Deshalb bleiben Sie der Mannschaft auch in dieser Saisonvor allem in sicher kommenden schlechten Phasen treu. Zeigen wir alle Respekt vor den Leistungen der Gegner, bewahren wir die Fairness auf dem Feld und auf der Tribüne. Eines muss und wird die Mannschaft beherzigen: mit Freude an ihr Spiel nämlich den Handball heranzugehen, dann kann sicher etwas hieraus wachsen und sich entwickeln.
Dieses Team wird sich dem diesjährigen Abenteuer stellen:
Andy Krapf, Michi Niederberger, Matze Spahlinger, Dani Rath, Andi Rapp, Ekki Köse, Dominik Janietz, Tobi Effenberger, Flo Kurz, Marco Danner, Armin Frasch, Flo Zobel, Franne Policano, Philipp Kurz, Flo Seidel, Andy Fischer, Thilo Windisch, Michi Kisselmann
Also, pack mers an!!!
Das Trainerteam
Harald Siebert, Steffen Müller, Marco Mauz
Der Spielleiter
Eduard Rath
Dies sind die Autoren dieser hoffentlich alle wachrüttelnden Zeilen. In diesem Jahr haben die Buchstaben der HSG eine etwas andere Bedeutung gewonnen:
H = Hilfe
S = Skepsis
G = Gefahr
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