Spielbericht der Herren 2

Spiel vom 2015-12-19, 16:00

HSG Leinfelden-Echterdingen 2 : HSG Ebersbach/Bünzwangen 2      22 : 33

Das Erwachen der Macht

Endlich gelang es der HSG ihr Potenzial voll abzurufen. Gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen 2 siegte man mit 22:33 auch in dieser Höhe verdient und zeigte vor allen Dingen in den ersten 30 Minuten ein nahezu perfektes Spiel.

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis, als die dunkle Bedrohung der roten Laterne über der HSG schwebte und es klar war, dass man nur durch einen Sieg am Konkurrenten TSV Neuhausen/Filder 2 würde vorbeiziehen können. Es war an der Zeit, sich endlich einmal für die guten Leistungen der letzten Wochen zu belohnen. Allen voran der Punktgewinn der Vorwoche gegen Plochingen ließ a new hope aufkommen und so machten sich die Fils-Padawane voll motiviert auf in den Krieg der Sterne.
Schon der Beginn der Weltraumschlacht verlief ganz nach dem Geschmack der Rebellen aus Ebersbach. Zwar musste man den ersten Treffer zum 1:0 aus Sicht des Imperiums aus Leinfelden-Echterdingen hinnehmen, aber Florian Zobel konnte einen Abpraller nach Pfostenkracher von Dennis Thierwald schnappen und den Spielstand egalisieren. Als Marc Karpischek vom Punkt zum 2:2 traf, waren genau fünf Minuten gespielt. Dann wurde Fabian Motz wegen etwas zu hartem Einsteigen auf die Strafbank beordert. Jedi-Meister Kienle verspürte aber trotz Unterzahl eine Erschütterung der Macht. Weil Tobias Labude die erste Ordnung in die Abwehr brachte und im Angriff Oliver Grüner und erneut Marc Karpischek trafen, konnte man die Unterzahl sogar mit +2 gewinnen. Zwar reagierte der Sith-Lord aus Leinfelden mit einer Auszeit, aber die HSG-Rebellen spielten wie aus einem Karbonit-Guss. Erst traf Tobias Labude zum 3:5, um dann Dennis Thierwald am Kreis zum 3:6 zu bedienen. Kurz darauf traf Thierwald dann erst aus gewohnter Rückraumposition zum 5:7, um danach den Ball zum zweiten Mal an den Pfosten zu knallen. Aber wieder reagierte die HSG schneller, nur dass dieses Mal Fabian Motz Nutznießer war. Die Macht war stark an diesem Abend in Andreas Krapf, der immer wieder gute Chancen des Imperiums vereiteln konnte. So baute man den Vorsprung kontinuierlich aus. Lars Grünenwald erzielte beim 6:11 die erste Fünf-Tore-Führung in der 20. Minute. Aber das variable Angriffsspiel kostet viel Kraft. Sechs Minuten vor der Halbzeit gab Jedi-Meister Kienle daher seinen Schülern eine Verschnaufpause. Und die schlug ein wie ein Thermaldetonator. Mit einem 1:6-Lauf baute man den Vorsprung vor der Halbzeit auf sensationelle neun Tore (9:18) aus. Vor allem die Außenspieler der HSG zeigten sich in dieser Phase treffsicher, aber auch Francesco Policano am Kreis trug seinen Teil dazu bei.

Aber dass das Spiel noch nicht gewonnen war, musste man sich nach der Halbzeit eingestehen. Das Imperium schlug zurück und startete seinerseits nun einen 6:1-Lauf. Maßgeblichen Anteil an der Rache der Sith hatte der nun eingewechselte Christoph „Darth Panzer“ Fink im gegnerischen Gehäuse, der mit seinem schnellen kybernetischen Arm jegliche Rebellenangriffe parieren konnte Die hervorragende Ausgangsposition war somit schon nach nur acht Minuten auf 15:19 zusammengeschmolzen. Jedi-Meister Kienle war daher gezwungen, den grünen Lichtkristall zu zücken und den Angriff seiner Flotte neu zu koordinieren. Er bat um die Rückkehr der Jedi-Ritter und auch seine zweite Auszeit zeigte Wirkung. Nur zwei Minuten später betrug der Vorsprung wieder beruhigende sieben Tore (15:22, 41. Minute). Das Aufbäumen der Hausherren war gestoppt. Erfüllt von der Macht spielte die HSG nun wieder ihre Angriffe weise aus und hinten erledigte Andreas Krapf den Rest. Vorne wuchtete der an diesem Abend beste Feldtorschütze Oliver Grüner den Ball spektakulär zum 16:24 unter die Latte und Jedi-Ritter Labude erzielte die erste Zehn-Tore-Führung zum 16:26. In den verbleibenden dreizehn Minuten wechselten sich die Rückraumschützen hüben wie drüben ab. Dennis Thierwald wurde die Ehre des 30. Treffers zuteil und weil auch Lars Grünenwald und Oliver Grüner noch nicht genug hatten, machten diese munter bis zum Endstand von 22:33 weiter.

Es war eine Wahnsinnsleistung der Zweiten, die gezeigt hat, dass man es doch noch kann und zu unrecht so weit hinten in der Tabelle zu finden ist. Das sensationelle Spiel wurde bei der anschließenden HSG-Weihnachtsfeier natürlich ausgiebig gefeiert. Ganz eindeutig war an diesem Abend die Macht mit der HSG.

Es spielten:
A. Krapf, M. Niederberger; D. Katzer, A. Zimmert (1), L. Grünenwald (4), M. Karpischek (4/2), D. Thierwald (4), T. Labude (7/3), F. Motz (1), T. Wieland, M. Mauch (3), F. Policano (2), O. Grüner (5), F. Zobel (2).