SaisonMannschaftTypDatumZeitHeimmannschaftGastmannschaftHeimGastUberschriftSpielbericht
Saison 2018/19Herren 2P2018-09-0915:00HSG Ebersbach/Bünzwangen 2TSV Zizishausen 21628Spiel ohne BedeutungMehr als Testspielcharakter darf dem Pokalspiel gegen den TSV Zizishausen 2 nicht zugeschrieben werden. Mit der langen Verletztenliste kam man nicht an die übliche Spielstärke ran. Nicht mal einen Torhüter konnte man aufbieten - Coach Heiko Bachleitner stand daher zwischen den Pfosten und war sicherlich noch einer der besten auf dem Feld... Gegen die Schnaken, bei welchen es dieses Jahr endlich mit dem Aufstieg klappen soll, stand man also schon von vornherein auf verlorenem Posten. Relativ schnell erspielten sich die Gäste einen 1:5-Vorsprung (zehnte Minute). Es ließ sich erkennen, dass nicht die Defensive das Problem der HSG sein sollte. Im Angriff war mächtig Sand im Getriebe. Dabei erspielte man sich durchaus Torchancen, aber reihenweise wurden diese teils fahrlässig vergeben. Zur Halbzeit hieß es dann 5:14 und der TSV stand hier schon als Sieger fest. Für die zweiten dreißig Minuten nahm man sich dann vor, Spielzüge konsequenter auszuspielen und auch in der Defensive noch eine Schippe draufzulegen. Immerhin konnte man dann auch die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten. Das ein oder andere Mal fing Bachleiter sogar sehenswert Rückraumwürfe des Gegners. Auch im Angriff lief es etwas besser, aber immer noch wurden reihenweise Fahrkarten gezogen... Die Neulinge Jan Riegl und vor allem Youngster Tom-Luca Erben zeigten dabei mit zwei Treffern beziehungsweise einem Treffer, dass man diese Saison auf sie bauen können wird. Bester Feldtorschütze war Lukas Denzinger mit vier Toren von RA (Tja, alte Liebe rostet nicht...). Über 11:21 (45. Minute) und 13:26 (55. Minute) steuerte man so auf ein 16:28-Endstand zu. Sicherlich präsentierte man sich hier deutlich unter Wert, aber angesichts der Personalsituation darf man auch froh sein, weiteren Pokalspielen erfolgreich aus dem Weg gegangen zu sein. Nächste Woche, wenn es zum Rundenauftakt im Derby gegen Reichenbach 3 geht, wird sich die Mannschaft mit einem anderen Gesicht präsentieren. Es spielten: Tor: Heiko "Catwoman" Bachleitner Feld: F. Policano (1), J. Riegl (2), S. Wilting (6/3), F. Motz, T. Erben (1/1), L. Denzinger (4), M. Adelmann, S. Deuschle (2), M. Stähle 
Saison 2018/19Herren 2L2018-09-1515:00HSG Ebersbach/Bünzwangen 2TV Reichenbach 32632Niederlage zum AuftaktMit 32 Gegentoren kann man halt kein Spiel gewinnen. Im ersten Saisonspiel der Kreisliga-A-Saison 2018/2019 verlor man daher verdient gegen die abgezockten Nachbarn aus Reichenbach. Dabei begann die Partie eigentlich vielversprechend. Immer wieder gelang es der HSG in der Anfangsphase gute Wurfmöglichkeiten herauszuspielen, welche dann - anders als noch im Pokal die Woche zuvor - positiv abgeschlossen werden konnten. Lukas Denzinger und vor allem ein starker Christopher Engel prägten mit ihren Toren den Beginn und so konnte man nach zehn gespielten Minuten einen 6:4-Vorsprung verbuchen. Gegen äußerst erfahrene Reichenbacher setzte das Trainer-Team um Heiko Bachleitner und Dominik Janietz auf die Jugend. Teilweise agierte man mit einem Rückraum, dessen Durchschnittsalter gerade so an der 20 kratzte. Jungblut Max Dannenmann zeigte sein Talent beim 9:8 mit einem schönen Kopfleger und ließ nur 25 Sekunden danach im Gegenstoß das 10:8 folgen. So langsam fanden die Gäste dann aber besser ins Spiel, ließen geduldig den Ball laufen und warteten auf Fehler in der HSG-Defensive. Vor allem Reichenbachs Mario Mangold wurde viel zu oft zu spät angegangen und so ermöglichte man dem Gegner leichte Treffer. Vor allem im Innenblock gab es nun immer wieder Unstimmigkeiten. Und weil einem ebenso nun einige technische Fehler sowie Unkonzentriertheiten im Angriff unterliefen, war es wenig verwunderlich, dass die Gäste beim 11:11 nicht nur gleichziehen konnten, sondern bis zur Pause sogar mit 14:17 führten. Die zweiten 30 Minuten begannen mit einigen Fehlwürfen auf beiden Seiten, aber auch hier präsentierte sich der TVR einfach einen Tick besser und ließ die junge HSG nicht mehr näher als auf einen Treffer (16:17, 35. Minute und 19:20, 43. Minute) rankommen. Der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Auch Engels sehenswerter Unterarmwurf zum 17:19 sowie Tom Denzingers feines Anspiel auf Francesco Policano zum 19:20 konnten nichts an diesem Umstand ändern. Mit ihrer ganzen Routine spielte der Gegner seinen Stiefel runter und baute seinen Vorsprung fast ein wenig zu leicht auf fünf Treffer zehn Minuten vor dem Ende aus. Und auch wenn Simon Wilting mit seinem sechsten Treffer vom Punkt eine makellose Bilanz aufweisen konnte, war man nicht mehr im Stande, den Rückstand zu verkürzen. Mit 26:32 entführten die Gäste schlussendlich verdient beide Punkte. Der HSG braucht aufgrund der gezeigten Aktionen vor allem der jungen Wilden jedoch nicht bange zu sein. Bereits kommenden Samstag hat man beim TSV Zizishausen 2 die Möglichkeiten, es besser zu machen. Es spielten: T. Griffith; F. Policano (2), S. Wilting (7/6), J. Riegl, M. Kisselmann, C. Engel (4), F. Motz, T. Erben (2), L. Denzinger (2), M. Dannenmann (3), S. Deuschle (1), M. Stähle (2), T. Denzinger (3). 
Saison 2018/19Herren 2L2018-09-2220:00TSV Zizishausen 2HSG Ebersbach/Bünzwangen 2302610:0-Lauf des Gegners bringt die EntscheidungWas soll man zu so einem Spiel auch sagen? 48 Minuten spielte die HSG guten und ansehnlichen Handball. Die Phase zwischen der zehnten und der 21. Minute nutzten die Hausherren aus Zizishausen jedoch zu einem 10:0-Lauf, der das Spiel schon früh entschied. So triumphierte das Offensivbollwerk des Gegners nach dem Pokalspiel vor zwei Wochen nun auch in der Liga. Dabei begann man stark. Dem angeschlagenen Stähle oblag die Ehre des ersten Treffers des Spiels. Und auch das 4:4 und die Vorarbeit zu Policanos 4:5-Führungstreffer gingen auf sein Konto. Wilting war beim 5:6 nach exakt neun gespielten Minuten bereits zum zweiten Mal vom Punkt erfolgreich. Bis hierhin war alles in Ordnung, man spielte druckvoll nach vorne und blieb hinten aufmerksam. Sicherlich war der TSV Zizis auch etwas überrascht, dass Ebersbach nach der gezeigten Leistung im Pokal hier doch so stark dagegenhalten konnte. Warum dann jedoch zwölf rabenschwarze Minuten folgten? Es dürfte an vielen Dingen gelegen haben. Zuvorderst sah man auf einmal stümperhafte Passversuche ins Niemandsland. Vertändelte man nicht den Ball, wurden die wenigen guten Wurfmöglichkeiten aber vergeben. Es fehlte zudem auch an Glück, Grünlers Würfe beispielsweise landeten drei Mal in Folge nur am Pfosten und dann in des Gegners Hand. Ferner nutze der TSV aber auch die nun mangelnde Absprache in der HSG-Defensive aus. Überhaupt zeigten sich die Schnaken in Halbzeit eins zum Leidwesen der HSG sehr sicher in der Chancenverwertung. Dem wurfgewaltigen Rückraum des Gegners - Brodbeck, Müller und Kelbassa kamen zusammen auf 21 Treffer - hatte man einfach zu wenig entgegenzusetzen. Bachleiter versuchte mit einer zwischenzeitlichen Auszeit und der Einwechslung von Altstar Oliver Stahl alles. Aber bei der HSG ging einfach gar nichts mehr und bei den Hausherren funktionierte alles... So wurde aus einer 5:6-Führung ein unfassbarerer 15:6-Rückstand. Erst Riegl beendete die Flaute. In der 23. Minute war die Differenz beim 17:7 dann sogar zum ersten Mal zweistellig. Und so war es auch beim 21:11 zur Halbzeit. Dass man es deutlich besser kann, bewies man in der ersten Phase des Spiels. Und auch in der letzten Saison drehte man gegen Zizis einen hohen Rückstand noch in einen Sieg. Genügend Motivation war also da, um in der zweiten Halbzeit auch wieder die eigene Spielstärke zeigen zu können. Mit Anpfiff brachte man wieder Feuer in die Partie. Die technischen Fehler wurden minimiert und lautstarkes Arbeiten in der Abwehr verhalf nun auch Griffith zu zahlreichen wichtigen Paraden. Voran gingen Adelmann mit schnellen Beinen, Capitano Motz, der alle seine Treffer durch schöne Rückraumkanonen in der zweiten Hälfte erzielte, und der bärenstarke Stähle. Als dann Deuschle noch zwei Konter verwandelte, betrug der Rückstand in der 44. Minute beim 24:19 auf einmal nur noch fünf Tore. Gästecoach Zimmermann zückte die grüne Karte, um den Sturmlauf der HSG zu stoppen. Grüner traf zum 25:20, aber im Gegenzug wurde Wilting auf die Strafbank beordert. In diesen nun spielentscheidenden Minuten war Fortuna sicherlich keine Ebersbacherin. In nur einem Angriff sah sich die HSG gleich drei mal benachteiligt, als Stähle immer wieder über RL durch die Abwehr marschierte, immer wieder hart angegangen wurde und doch weder auf Strafwurf noch auf Zeitstrafe gegen die Gäste entschieden wurde. Dies in Kombination mit zwei vergebenen Chancen sowie einer Zeitstrafe gegen Engel brachte die Hausherren kurzzeitig wieder zurück in die Spur. Bei noch fünf zu spielenden Minuten war man auf einmal wieder mit 29:22 hinten und die Entscheidung war spätestens hier gefallen. Nach Bachleitners letzten Auszeit betrieben aber Engel, Adelmann, Riegl und Wilting bis zum 30:26-Endstand noch etwas Ergebniskosmetik. Sicherlich kann man das Ergebnis aufgrund der ersten Halbzeit als etwas schmeichelhaft bezeichnen, jedoch konnte man in vielen Phasen wirklich ansehnlichen Handball zeigen. An zwei Niederlagen zum Auftakt gegen Mannschaften, die am Ende der letzten Saison auf den Plätzen zwei und vier rangierten, ändert dies jedoch freilich nichts. Am 6.10. hat man bei den starken Denkendorfern die Möglichkeit, eine konstantere Leistung an den Tag zu legen. Für das HSG-Punktekonto wäre ein Sieg durchaus nicht das Schlechteste. Es spielten: T. Griffith, O. Stahl; F. Policano (1), S. Wilting (5/2), J. Riegl (2), M. Kisselmann (1), C. Engel (1), F. Motz (4), O. Grüner (2), M. Adelmann (1), S. Deuschle (3), M. Stähle (6). 
Saison 2018/19Herren 2L2018-10-0616:00TSV Denkendorf 2HSG Ebersbach/Bünzwangen 22718HSG gegen sich selbstAuch im dritten Spiel konnte die HSG nichts Zählbares erben. Besonders zum Grübeln sollte nach dieser Partie die Tatsache geben, dass die HSG nicht gegen einen besseren Gegner - im Gegenteil - sondern gegen sich selbst verlor. 20 Minuten in der ersten und 10 Minuten in der zweiten Hälfte spielte man druckvollen und effektiven Handball, bei den verbleibenden 50% der Gesamtspielzeit verhedderte man sich in technischen Fehlern en masse, haarsträubenden Abschlüssen und kopflosen Einzelaktionen. Unterm Strich steht eine Niederlage mit neun Toren Differenz, mit der man in dieser Höhe d´accord gehen kann, weil sie aufzeigt, woran es bei Bachleitners Sieben krankt. Stähle eröffnete zum 0:1 und war auch beim 2:2 zur Stelle. Die erste Viertelstunde blieb aber insgesamt ausgeglichen, wobei beide Teams immer wieder durch die selben Aktionen zum Torerfolg kamen. Die HSG suchte mit druckvollem Spiel den Durchbruch, der TSV kanonierte über die zweite Welle. Ein 6:6 leuchtete an der Anzeigetafel. Einige Paraden von Fischer im HSG-Gehäuse ermöglichten Wilting und Erben eine verdiente Zwei-Tore-Führung herauszuwerfen. Dann aber riss in der 19. Minute der Faden. Zwei kurz aufeinanderfolgende Zeitstrafen gegen Erben und Mauch brachten die Hausherren zurück in die Spur. Binnen acht Minuten wurde aus einem 6:8-Vorsprung ein 12:8-Rückstand. Dabei wurde nicht der TSVD stärker, sondern die HSG einfach schlechter. Ohne Glück, vor allen Dingen aber kopflos und mit zittrigen Fingern beim Abschluss vertändelte man ein ums andere Mal den Ball. Für technische Fehler musste man auf dem Spielprotokoll keine Striche mehr ziehen, man konnte das kompletten Feld ausmalen... Mit 13:9 ging es in die Pause. Aus diesem Zwischentief konnte man sich aber nach der Pause auch noch nicht ziehen. Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte spielten die Hausherren seelenruhig weiter ihren Stiefel runter, während die HSG aus dem Haareraufen gar nicht mehr rauszukommen schien. Zweistellig war bereits der Rückstand (20:10, 40. Minute), als man ohne erkennbaren Grund auf einmal wieder mit Handballspielen begann. Schnelles Spiel nach vorne, hinten gute Abwehrarbeit und man war in der 49. Minute auf 20:16 dran. Warum man dann beim 21:17 und vierminütiger Überzahl den Kopf wieder ausschalte und Denkendorf den Sieg schenkte, wird niemand beantworten können. Eben diese Überzahl verlor man mit 3:0 und weil der Gegner dann eh schon beide Punkte in Händen hielt, ließ man den Abstand noch so richtig anwachsen. Mit 27:18 resultiert auch die dritte Partie in einer Niederlage. Dass diese drei Niederlagen zum Auftakt gegen Mannschaften stattfanden, die nun die ersten drei Plätze der KLA innehaben, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die HSG viel mehr ein Problem mit sich selbst als mit dem Gegner hat. Es spielten: Griffith, Fischer; Policano (1), Mauch, Wilting (2), Riegl, Kisselmann (2), Engel, Motz (1), Erben (4/2), Denzinger (2), Deuschle (1), Stähle (5). 
Saison 2018/19Herren 2L2018-10-2113:00TG Nürtingen 2HSG Ebersbach/Bünzwangen 22626Unvermögen kostet SiegDie Chance war da, verdient wäre es allemal gewesen. Und dennoch kehrt die HSG mit nur einem Punkt aus Nürtingen zurück. Am eigenen Unvermögen lag es letztendlich, dass man nicht schon früher spielentscheidende Szenen positiv gestalten konnte und der TG Nürtingen 2 immer wieder Möglichkeiten bot. Am Schluss war es dann nur noch eine große Enttäuschung, weil man nicht in der Lage gewesen war, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Mit Nick Kreidenweiß am Kreis und Christian Rösel im Tor bestellte Bachleiter gleich zwei A-Jugendliche im ersten Aktivenspiel in die starting seven. Und beide machten ihre Sache gut, waren mit großen Stücken beteiligt daran, dass die HSG nach knapp vier Minuten mit 1:3 in Führung lag und insgesamt druckvoll agierte. Die nächsten fünf Minuten war es jedoch die TG, die das Zepter schwang. Vier Tore in Folge kassierte man immer wieder über die RM–KM-Achse und sah sich alsbald selbst mit einem Zwei-Tore-Rückstand konfrontiert. Engel, Wilting und Stähle holten die Führung aber wieder zurück. So bot sich alles in allem eine ausgeglichene Anfangsphase, die immer wieder durch individuelle Fehler hüben wie drüben zu Toren führte. Über 8:8 (19. Minute) und 11:11 (26. Minute) gelang es den Gastgebern sich bis zur Pause auf 15:12 abzusetzen. Oliver Grüner gestaltete aber mit einem direkt verwandelten Freiwurf zur Pause das Ergebnis noch etwas erträglicher. Auch die zweite Hälfte blieb ausgeglichen. In der 41. Minute beim 18:18 war es Wilting, der zum ersten Mal seit der 26. Minute wieder ausgleichen konnte. Es brach die nun stärkste Phase der HSG an, in der man den Ball schnell nach vorne trug, konzentriert die Spielzüge zu Ende brachte und auch von Griffith im Tor den notwendigen Rückhalt bekam. Denzinger und dann Motz per Strafwurf brachten Ebersbach mit 18:20 in Front. Dass Nürtingens Nummer 7 in dieser Phase einen Wurf erst antäuschte, dann doch einen Freiwurf aus drei Metern Entfernung dem jungen Kreidenweiß direkt ins Gesicht warf und damit für große Diskussionen sorgte, soll hier unerwähnt bleiben. Bachleitners Sieben blieb zunächst cool und erhöhte den Vorsprung beim 19:22 durch Motz sogar auf drei Zähler. Acht Minuten vor dem Ende hielt man den Gegner noch auf selbiger Distanz und hatte reihenweise die Chance, den Sack zuzumachen. Warum man dann aber auf die bewährten Spielzüge nicht weiter vertraute, klare Wurfpositionen nicht ausnutzte und nun auch in der Abwehr zu passiv agierte, bleibt unverständlich. Durch zwei fast gleichzeitige Zeitstrafen gegen Adelmann und Grüner wurde es dem Gegner leicht gemacht genau fünf Minuten vor dem Ende wieder auszugleichen (24:24). Aber erst Stähle und dann Deuschle im Konter ließen die HSG wieder aufjubeln. Man war schob auf der Siegerstraße, 120 Sekunden waren nur noch zu spielen. Anstatt das Tempo jedoch vollends zu verschleppen und den Sieg über die Zeit zu retten, leistete man sich im Angriff zwei Fehlpässe. Nürtingen nutzte seine Chance und erzielte drei Sekunden vor dem Ende den aus HSG-Sicht unverdienten Ausgleich. Bitter, denn die zwei Punkte waren quasi schon eingetütet, allein die Schleife fehlte noch. Gegen den bisher noch punktlosen TV Plieningen hat man nun im kommenden Heimspiel am 28.10. aber erneut die Chance auf einen Sieg. Es spielten: Griffith, Rösel; Deuschle (1), Denzinger (4), Wilting (7/3), Stähle (3), Adelmann, Engel (2), Kälberer, Motz (5/4), Erben, Mauch (1), Grüner (3), Kreidenweiß. 
Saison 2018/19Herren 2L2018-10-2813:00HSG Ebersbach/Bünzwangen 2TV Plieningen2923Sieg im Vier-Punkte-SpielDen ersten Saisonsieg konnte die HSG im Kellerduell Letzter gegen Vorletzten verbuchen. Auch wenn man über die gesamte Spielzeit kein einziges Mal in Rückstand geriet, war man erst in der zweiten Hälfte überlegen und konnte den Kontrahenten auf Distanz halten. Den Anfang machte Wilting, welcher von Deuschle auf die Reise geschickt wurde. Kälberer, zwei Mal Stähle und Motz behaupteten dann die knappe Führung, die erst von Erben in der 15. Minute auf drei Tore beim 6:3 ausgebaut werden konnte. Doch gelang es den Gästen nun zunehmend das Tempo zu verschleppen und die HSG-Defensive damit einzuschläfern. Immer wieder ließ man so Anspiele an den Kreis und teilweise verdeckte Würfe aus der zweiten Reihe zu. Zwar konnte nach einer Auszeit von Bachleitner zunächst Wilting beim 9:6 (22. Minute) den Vorsprung halten, dann aber nutzte zunehmend der Gegner die sich ihm bietenden Chancen. So konnten auch der stramme Jungfuchs Kreidenweiß mit seinem zweiten Treffer vom Kreis und Erben mit seinem dritten von insgesamt vier Toren nicht verhindern, dass Plieningen zur Pause zum 12:12 aufschloss. Wieder war es der HSG nicht gelungen, dem Spiel den Stempel aufzudrücken, weil man die sich einem bietenden Chancen zu wenig nutzte. Mit der Abwehrarbeit in den ersten 30 Minuten zeigte sich das Trainerteam jedoch zufrieden, Fischer hielt zudem, was zu halten war, aber das schnelle Spiel nach vorne barg noch deutlich Entwicklungspotential. Gewillt die Punkte am Raichberg zu behalten startete man in die zweite Hälfte. Besonders Motz ging hier mit gutem Beispiel voran. Gleich drei Kugeln bimmelte er mit sehenswerten Unterarmwürfen in der Anfangsphase unhaltbar in des Gegners Maschen. Immer wieder peitschte Denzinger seine Pferdchen im Rückraum nun nach vorne. Die teils in die Jahre gekommenen Plieninger konnten dem HSG-Tempo nur unzureichend Schritt halten, weswegen nach einem 4:0-Lauf ein 16:12-Vorsprung als Belohnung winkte. Es war nun immer wieder der Ebersbacher Rückraum, der erfolgreich war. Stähle, Motz und Wilting wechselten sich als Soldaten ab. Über 19:15 und 21:16 schraubte man den Vorsprung auf zwischenzeitlich sogar sieben Tore (24:17, 51. Minute). Es machte sich folglich auch auf der Bank die Gewissheit breit, dass man endlich den ersten Saisonsieg feiern durfte. Zum Ende hin bewies Adelmann noch seinen Torriecher, schaltete am schnellsten und traf zum 29:23-Endstand, als sich der Gegner bei einem Freiwurf noch im kollektiven Tiefschlaf befand. In dieser Höhe auch völlig verdient siegte die HSG damit im wichtigen Kellerduell und tankte Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. So kommt die Halloween-Pause vielleicht gar nicht so gelegen, denn erst am 10.11. folgt beim Aufsteiger Weilheim die nächste richtungsweisende Partie. Es spielten: Griffith, Fischer; Wilting (6), Mauch (1), Kisselmann, Kreidenweiß (2), Kälberer (1), Motz (5), Erben (4), Denzinger (1), Adelmann (4), Deuschle (1), Stähle (4). 
Saison 2018/19Herren 2L2018-11-1016:00TSV Weilheim 2HSG Ebersbach/Bünzwangen 23029HSG nun VorletzterWeil man den Aufwärtstrend nicht fortsetzen konnte und beim dritten 4-Punkte-Spiel in Folge in der Defensive zu passiv blieb, findet man sich nun mit nur drei Punkten aus sechs Spielen auf dem vorletzten Platz der Kreisliga A wieder. In einem jederzeit engen Spiel hatte man am Ende mehrfach Chancen, wenigstens einen Punkt von der Limburg zu entführen, doch immer wieder stand man sich dabei selbst im Weg. Mit 30:29 siegten die Gastgeber knapp aber nicht unverdient und befördern die HSG damit endgültig in akute Abstiegsgefahr. Rückkehrer Becher war der Mann der Anfangsminuten. Bis zum 5:5 in der zehnten Minute gelangen ihm drei Treffer und er war auch in der Abwehr einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass die HSG hier immer ein Tor vorlegen konnte. Allerdings zeigte auch er schon, wie die komplette Mannschaft, vereinzelt Schwächen im Abschluss. Bereits hier hätte man sich schon einen leichten Vorsprung erspielen können, wenn man eine ähnliche Trefferquote wie die Hausherren an den Tag gelegt hätte. Ausgerechnet in Überzahl musste man dann die erste Gästeführung beim 7:6 hinnehmen und es zeigte sich bereits hier, woran es Bachleitners Truppe an diesem Nachmittag auch immer wieder mangeln sollte: Zugriff in der Abwehr. Meist zog man nicht nur in 1:1-Situationen den Kürzeren, sondern auch gegen das erfolgreichste Mittel der Hausherren, die zweite Welle, agierte man über die kompletten 60 Minuten zu passiv. Zudem war man nicht imstande sich darauf einzustellen und zu verteidigen, dass beinahe jeder Ball des TSV-Rückraums im kurzen Eck einschlug. Vielleicht fehlten auch Wille und Durchsetzungskraft, sich über Zweikämpfe ins Spiel hineinzubeißen. Nur zwei gelbe Karten bei null Zeitstrafen sind Beleg für diesen Umstand. Denzinger mit seiner ersten Ballberührung tanzte dann zwar gleich den Mittelblock des Gegners zum 9:9 aus, aber mit drei Treffern des TSV in Folge lief man alsbald dem höchsten Rückstand des Spiels hinterher (12:9, 21. Minute). Kisselmann und Wilting mit Treffern von den beiden Außenpositionen verhinderten aber Schlimmeres. Jedoch war es offensichtlich, dass es immer wieder dieselben Zweite-Welle-Aktionen der Weilheimer Bezirksklassen-Reserve sein sollten, gegen die man im Mittelblock ohnmächtig erstarrte. In den letzten Minuten der ersten Hälfte waren es zwei sehenswerte Konterpässe vom jungen Keeper Niklas Mejzlik in seinem ersten Aktivenspiel, welche Deuschle sicher verwandelte und die den knappen 15:14-Pausenrückstand nicht noch deutlicher werden ließen. Auch die zweite Halbzeit blieb eine enge Kiste. Wilting prognostizierte, dass man nur dann eine Chance haben würde, wenn man die individuellen Fehler würde abstellen und im Abschluss konzentriert bleiben würde. Mit gutem Beispiel ging er alsbald voran und markierte durch einen Strafwurf den Ausgleich. Endlich fasste sich auch Erben ein Herz und schraubte sich mit Riesenschritten zum 16:16. Keine 60 Sekunden später war es dann wieder Wilting, der zwar zuerst die Führung markierte, kurz darauf aber vom Punkt scheiterte. Zwischendurch war es immer wieder Weilheims Jakob Klein aus der zweiten Welle, der mit dem kurzen Eck Ebersbachs Achillesferse ausgemacht hatte. Und weil die HSG dann auch im nächsten Strafwurf erfolglos blieb, stellten die Gastgeber wieder auf zwei Tore beim 21:19 (42. Minute). Capitano Motz in seiner besten Phase glich im Alleingang aus, aber Weilheim ließ sich nicht von der Spur abbringen und zog wieder auf 23:21 weg. Im Gegensatz zu den Filsbuben spielte der TSV einfach frischer. Die HSG musste sich jedes Tor hart erarbeiten, während auf der anderen Seite die neue Leichtigkeit entdeckt worden war. Es war zum Mäusemelken. Während man Ballgewinne hüben in Weilheim mit Toren quittierte, waren es drüben in Ebersbach immer wieder technische Fehler und individuelle Unzulänglichkeiten, die ein Raunen durch die Bank gehen ließen. Dass man trotz der hohen Fehlerquote aber immer dranbleiben konnte, zeigt, wie viel an diesem Tag möglich gewesen wäre. Zehn Minuten lang hielten die Aufsteiger von der Teck so den Vorsprung bei zwei Treffern, ehe sich Deuschle anschickte, zum entscheidenden Faktor der Crunchtime zu werden. Mit zwei Treffern in Folge glich er beim 28:28 drei Minuten vor dem Ende aus. Beim dritten Abschluss in Folge fand er jedoch in Weilheims Schlussmann Sigel seinen Meister. Er stecke aber nicht auf, sondern machte seinen Fehler mit einem wichtigen Ballgewinn in der Abwehr, den Kisselmann per Kontor zum 29:29 verwandelte, wieder gut. Bei noch 100 zu spielenden Sekunden war es der erste Ball der Gäste, der ins lange Eck geworfen wurde, der die Entscheidung bringen sollte. Nach Bachleitners Auszeit blieben der HSG noch 40 Sekunden zum Ausgleich. Wieder musste man hart für einen Abschluss arbeiten. Wieder scheiterte man an einem individuellen Fehler. Wieder steht man am Ende mit leeren Händen da. Den Kopf in den Sand zu stecken wäre aber jetzt fatal und die völlig falsche Reaktion. Denn nun hat man gegen Wernau im vierten wichtigen Spiel in Folge keine Optionen mehr und darf nicht wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren. Auch wenn die HSG ein Spiel weniger als alle anderen Mannschaften der KL-A hat, gibt es nur eine Devise für Sonntag (15 Uhr am Raichberg): Es muss gewonnen werden. Es spielten: Griffith, Mejzlik; Policano, Mauch, Wilting (5/2), Kisselmann (3), Engel, Becher (4), Motz (2/1), Erben (3), Denzinger (2), Adelmann (4), Deuschle (4), Stähle (2). 
Saison 2018/19Herren 2L2018-11-1815:00HSG Ebersbach/Bünzwangen 2HC Wernau3019KMKDer elaborierte Leser wird bei KMK sicherlich an die Kultusministerkonferenz, die ständige Konferenz der Kultusminister der Länder der BRD, denken. Bei der HSG hingegen steht dieses Kürzel nunmehr für das jugendliche Trio „Kreidenweiß – Mejzlik – Kälberer“, welches dem altehrwürdigen Handball Club Wernau den Zahn zog. Durch die Defensivqualitäten der drei jungen Herren gelang der HSG ein deutlicher 30:19–Sieg, bei dem man seinen Fans auch endlich einmal über 60 Minuten attraktiven Handball präsentierte. Während Wernaus Hüne Raphael Kehle zwar noch den ersten Treffer der Partie markieren konnte, stellte die HSG alsbald eines klar: „Ich bin hier der Chef!“. Mit einem 5:0-Lauf, den Mejzlik zwischendurch sogar noch mit einem gehaltenen Strafwurf krönte, zogen die Filsbuben davon. Als Deuschle wieselflink in der 15. Minute gar auf 7:2 stellte, griff der HC zur Auszeit. Jene sollte jedoch ohne große Wirkung bleiben, denn was die Herren Kälberer und Kreidenweiß da im defensiven Mittelblock der HSG fabrizierten, war feine Sahne ersten Ranges. Wernau hatte seine liebe Mühe gegen das Ebersbacher Abwehrbollwerk. Und weil zudem Mejzlik ein ums andere Mal parieren konnte, wurde der HSG so das schnelle Spiel nach vorne ermöglicht. Dem schnellen Umschaltspiel hatte Wernau nur wenig entgegenzusetzen und so konnte Erben von ungewohnter Außenposition in der 18. Minute auf sieben Treffer Unterschied (10:3) einnetzen. Es war eine Partie, in der dem Heimteam viel gelingen sollte. Die Unterstützung von der Bank war ebenso vorhanden und so traf der eingewechselte Wilting in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte gleich drei Mal. Wenn die HSG in dem ein oder anderen Moment noch konzentrierter im Abschluss gewesen wäre, es hätte nach den ersten dreißig Minuten schon deutlich höher als „nur“ 15:8 stehen können. Natürlich konnte sich Bachleitner bei der Halbzeitansprache ein verschmitztes Lächeln nicht verkneifen, mahnte seine Mannen aber dennoch die Konzentration hoch zu halten. Den Spaß am Ball, den seine Farben aber hier wahrlich hatten, wollten sie auch in Halbzeit zwei zeigen. In Überzahl traf Erben vom Punkt zum 16:8 und kurz darauf wurde auch Stähle mit einem Treffer für sein aufopferungsvolles Spiel belohnt. Dann aber fand sich Kreidenweiß nach zu hartem Einsteigen auf der Strafbank wieder und man konnte gespannt sein, wie die Filsbuben eine erste Unterzahlsituation überstehen würden. Zuerst kam Kisselmann und segelte, segelte, segelte, segelte, segelte – zwischendrin Blick auf die Uhr – segelte, segelte, segelte zum 18:9 von Rechtsaußen. Vielleicht war Motz immer noch baff von Kisselmanns „Airtime“, denn in der darauffolgenden Abwehraktion zeigte er sich immer noch paralysiert, war zu spät und die HSG nun in doppelter Unterzahl. Deuschle störte sich nicht weiter dran und schlängelte sich auf Linksaußen wie ein Aal zum 19:10. In der 42. Minute war es dann der inzwischen wieder auf der Platte agierende Kreidenweiß, der mit großem Entzücken vom Kreis zum ersten Zehn-Tore-Vorsprung beim 22:12 traf. Die Messe war gelesen, der Fisch war „butzt“. Aber bis zum Ende wollte die HSG noch mehr. Deuschle lief zur Hochform auf und wurde sogar auf Rückraum Mitte getestet. In der nun folgenden großen „Simon-Show“ trafen Wilting und Deuschle bis zum Ende je noch weitere drei Mal und durften sich zurecht von der stattlichen Kulisse dafür feiern lassen. Man konnte wirklich Begeisterung für Bachleitners Sieben an diesem Tag gewinnen. Kreidenweiß` Freude war sogar derart überschwänglich, dass er sich eine Minute vor Schluss mit einem: „Buaba, des frait mi so. Ich meld´ mi fiar a Kabinafeschd, mei Oma hät n Pardy-Service. Schnitzelwecka!“ und einer Disqualifikation auf die Bank begab. Aber auch diese Entscheidung des insgesamt gut leitenden Unparteiischen verkraftete die HSG angesichts des Spielstandes schadlos und mit der Schlusssirene wurde der 30:19-Endstand markiert. Ein immens wichtiger Sieg! Aber viel Zeit für Selbstbeweihräucherung bleibt nicht. Denn bei der wiedererstarkten SG Hegensberg-Liebersbronn 2 erwartet die HSG kommenden Sonntag das fünfte Vier-Punkte-Spiel in Folge. Vielleicht aber tagt ja wieder die Kultusministerkonferenz... Es spielten: Griffith, Mejzlik; Kreidenweiß (3), Wilting (6), Mauch (1), Kisselmann (1), Engel, Kälberer (1), Motz (3/2), Erben (4/1), Denzinger (1), Adelmann, Deuschle (7), Stähle (3). 
Saison 2018/19Herren 2L2018-11-2518:00SG Hegensberg-Liebersbronn 2HSG Ebersbach/Bünzwangen 23328NiveaulimboMit einer verdienten Niederlage kehrten die Jungs von Bachleitner vom Berg zurück. Es war einer dieser Tage, an denen man noch Stunden hätte weiterspielen können, etwas Zählbares zu holen wäre man nicht in der Lage gewesen. Es läuft dort oben irgendwie immer gleich. Die HSG holt keine Punkte und wird vom niveauarmen Publikum, genauer gesagt von einigen wenigen männlichen Zuschauern fortgeschrittenen Alters, verhöhnt und unter der Gürtellinie beleidigt. Kinder stehen oben daneben. Dass sich diese erwachsenen Männer nicht dafür schämen, bleibt unverständlich. Schwach, äußerst schwach! Dabei darf dies aber natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die HSG die Niederlage gegen die Berg-Handballer selbst zuzuschreiben hat. Symptomatisch für das gesamte Spiel sollten dabei die ersten zehn Minuten der Partie sein. Mauch zog auf Außen gleich zwei Fahrkarten und war dafür in der Abwehr immer mindestens einen Schritt zu spät. Im Angriff tat man sich schwer, weil Variabilität im Spiel und Bewegung ohne Ball mangelhaft waren. Erst in der achten Minute konnte sich die HSG in Person von Motz erfolgreich zeigen, Hegensbergs Lukas Hach hatte da aber allein schon drei Mal vorgelegt. Optisch waren die Hausherren überlegen, spielten druckvoller und effektiver als die HSG. Tore fing man sich hinten vor allem dann ein, wenn man vorne verwarf und die zweite Welle der Gastgeber nicht verteidigen konnte. Zwölf der vierzehn Tore des Gegners in der ersten Hälfte erzielten die beiden Hach-Brüder auf Außen im schnellen Spiel nach vorne. Immer wieder hatte man dabei aber auch Pech mit Abprallern, solche Fehler wusste die SG effektiv auszunutzen. Janietz verlieh der dem Spiel der HSG aber zumindest noch etwas Geschwindigkeit und war mitverantwortlich dafür, dass man nicht ganz abreißen lassen musste. Mit 14:10 ging es so in die Kabinen. Aber auch die Verschnaufpause brachte wenig Änderung, denn selbst wenn die HSG die eigene Wurfeffektivität nach oben schrauben konnte, so blieben die Hausherren effektiv genug und hielten den Abstand immer bei drei bis fünf Toren. Insgesamt vier verworfene Strafwürfe manifestierten diesen Umstand. In der 46. Minute betrug der Rückstand beim 23:17 dann schon sechs Tore, auch wenn Wilting und zwei Mal Janietz wieder auf drei verkürzten. Aber an diesem Tag war einfach nichts drin. In Überzahl wurde der nächste Strafwurf vergeben, dafür hatte man zwei Mal über RA das Nachsehen. In der 52. Minute beim 28:21 wollte Bachleitner mit einer Auszeit letzte Impulse setzen, forderte vorne schnelle Abschlüsse und stellte hinten auf eine offenere Abwehr um. Dass aber auch einfach das Glück an diesem Abend fehlte, wurde beim 29:22 offenbar, als ein Wurf von Janietz an die Latte und von dort uneinholbar für den Rest direkt in die Arme des zum Konter gestarteten RA des Gegners flog. Die restliche Zeit bestand aus munterem Torewerfen auf beiden Seiten. Vor allen Dingen Becher und Wiliting zeigten sich in dieser Phase im Abschluss erfolgreich. So kam man 180 Sekunden vor dem Ende beim 31:27 zumindest noch einmal in Reichweite. Aber zu mehr war man einfach nicht mehr in der Lage, dafür war man einfach im Gegensatz zu HeLi nicht effektiv genug. 33:28 hieß es am Ende. Somit zog die Württembergliga-Reserve aus Hegensberg in der Tabelle an der HSG vorbei. Man selbst belegt den zehnten Platz, punktgleich mit Nürtingen und Wernau. Spannend ist die Zwei-Klassen-Gesellschaft Kreisliga A in dieser Saison aber auf alle Fälle, denn Platz 6 und Platz 12 trennen gerade einmal drei Punkte. Grund genug sich nächste Woche am Samstagabend gegen die SG Esslingen wieder einmal von der besseren Seite zu zeigen! Es spielten: Griffith, Mejzlik; Wilting (6/1), Deuschle (3), Janietz (6), Denzinger (1), Adelmann (2), Becher (7), Motz (2/1), Erben (1), Policano, Mauch. 
Saison 2018/19Herren 2L2018-12-0117:30HSG Ebersbach/Bünzwangen 2SG Esslingen2621Lazarett mit Kampf-SiegMit einem unfassbar wichtigen Sieg gegen die SG Esslingen beendet die HSG die Serie von sechs „4-Punkte-Spielen“ in Folge. Nachdem die Personalsituation schon vor Beginn aufgrund privater Termine, Krankheit und Verletzungen als angespannt bezeichnet werden konnte, reihten sich nach den 60 Minuten sogar noch zwei weitere Leistungsträger in die Schlange ein. Umso wichtiger war die Einstellung, welche Bachleitners Schützlinge an den Tag legten und die letztendlich ausschlaggebend für die zwei Punkte war. Wahrlich, hochklassig ist sicherlich nicht die Beschreibung, die man für das Aufeinandertreffen der HSG mit der SG aus Esslingen wählen würde. Denn viel eher beherrschten Angriffskrampf und Abwehrkampf das Geschehen. Den Anfang jedoch besorgte Erben lehrbuchmäßig aus dem Rückraum und auch das 3:2 vom Punkt ließ er sich gutschreiben. Aber schon kurz darauf musste der Jungfuchs aufgeben, nachdem er sich in einem Zweikampf eine schmerzhafte Oberschenkelverletzung zuzog. Bei den Gästen war es dann Philipp Weinmann, der seine Farben ins Spiel brachte und mit zwei schimmligen Rückraumwürfen die erste Führung für die SGE besorgte. Und weil es einzig an der Chancenverwertung der HSG lag, dass man die eigene Führung nicht behaupten konnte, Deuschle und Mauch von den Außenpositionen sowie Policano von KM scheiterten am gegnerischen Schlussmann, zog Bachleitner nach dem 4:5 in der elften Minute die grüne Karte. Janietz und der nun erfolgreiche Policano eroberten die Führung zurück und Mauch besorgte mit einem Wurf durch die Hosenträger die erste Zwei-Tore-Führung des Spiels (8:6, 19. Minute). Es war eine durchaus enge Partie, in der offensichtlich die Defensivreihen mit deren Schlussmännern dominierten. Dass dies aber viel eher an misslungenen Angriffsaktionen als an gelungen Abwehraktionen lag, darf man wohl dem Prädikat „Kreisliga“ zuschreiben. Zu allem Überfluss behauptete Deuschle nach einem missglückten Angriffsversuch in der 20. Minute zwar den Ball, verdrehte sich bei der Aktion aber das Knie und zog so das nächste Ticket für das HSG-Lazarett. Die Reihen lichteten sich auf der Bank der Ebersbacher erneut um einen wichtigen Spieler und die Optionen von Bachleitner schrumpften weiter, lediglich acht Feldspieler blieben noch. Der Plan, das Spiel über das Tempo zu entscheiden, war damit vorerst dahin. Es war aber weiterhin das aufopferungsvolle Auftreten der Mannschaft und der Kampf des Heimteams, die den Unterschied machen sollten. Rösel im HSG-Gehäuse verbuchte erst eine Parade gegen Esslingens Weinmann und im darauffolgenden Angriff blieb er auch bei einem Wurf über RA Sieger. Der nun für Deuschle agierende Denzinger scheiterte nach einer Einzelaktion am gegnerischen Gebälk. Die beiden folgenden Angriffe, bei denen Adelmann auf RM immer wieder klug dieselben Spielzüge anleitete, gestaltete Denzinger aber erfolgreicher. Erst traf er zur 9:8-Führung, dann zum 10:9 (27. Minute). Beim 13:10, zwischendurch zeigten sich Stähle und Adelmann erfolgreich, setzte er dann Policano aufopferungsvoll in Szene. Dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und erhöhte zum ersten Mal auf plus drei für die Hausherren. Die HSG präsentierte sich auf Kurs. Wichtig war dabei vor allen Dingen die Einstellung, die viel zitierte „Galligkeit“, welche beim Spiel gegen Hegensberg noch so schmerzlich vermisst wurde. Bis zur Halbzeit hatte zwar Rösel noch ein weiteres Mal gegen Weinmann das Nachsehen, beim 13:11-Halbzeitstand hatte jedoch niemand von Bachleitners Truppe Zweifel daran, dass man den Gegner in diesem Spiel am Ende würde in die Schranken weisen können. Erfolgreicher in die zweite Hälfte startete aber der Gegner in Person von, natürlich, Weinmann. Nach dem Ausgleich war es aber die Erfahrung von Adelmann, welche die HSG wieder in die Spur brachte. Das 14:13 erzielte er noch selbst, beim 15:14 setzte er den an den Kreis eingelaufenen Kisselmann in Szene. Beim 16:14 (37. Minute) luchste er dem Gegner gedankenschnell die Harzkugel ab und vollendete den Konter unter Jubel seines Teams. Der Mangel an Wechselmöglichkeiten nagte aber sichtlich an den Filsbuben. Diese mussten das Tempo bereits zu diesem frühen Zeitpunkt merklich verschleppen, um mit ihren Kräften haushalten zu können. Als Capitano Motz dann auch noch vom insgesamt souverän leitenden Unparteiischen Jochen Fischer auf die Strafbank beordert wurde, mussten seine Mannen in der Abwehr sprichwörtlich noch näher zusammenrücken. Weil dann aber ebenfalls der Gegner dezimiert wurde, überstand man auch diese Phase nahezu schadlos. Janietz und Stähle behaupteten beim 17:15 beziehungsweise 18:16 die knappe Führung. Es war auch in der zweiten Hälfte kein schönes Spiel, aber an Spannung fehlte es nicht. In der 40. Minute durfte sich dann Janietz nach einer Zeitstrafe auf der Bank ausruhen. Aber erneut wurden auch die Gäste kurz darauf dezimiert. Weil es hauptsächlich der Mittelblock der HSG war, der Unterstützung benötigte, streifte sich Bachleitner kurzerhand selbst ein Trikot über und half im Defensivzentrum aus. Keine 30 Sekunden später fand er sich aber schon wieder in der Coachingzone ein. Dann fasste sich Kisselmann in Unterzahl ein Herz, schraubte sich aus dem Rückraum nach oben und traf sehenswert zum 20:18. Noch waren 15 Minuten zu spielen und es gelang dem Heimteam einfach nicht, sich beruhigend abzusetzen. Weil Rösel drei glücklose Aktionen in Folge hatte, wurde nun Griffith als Schlussmann berufen. Dieser stellte sich dem Gegner gleich mit vollem Antlitz bei einem Konter entgegen und verbuchte somit eine erste wichtige Parade, auch wenn das Spiel zur Behandlung erst einmal unterbrochen werden musste. Jedenfalls legte er in Folge die gleiche Einstellung wie seine Vorderleute an den Tag. Janietz traf aus dem Rückraum erst zum 21:19 und dann zum wichtigen 22:19. Weil Adelmann nun mit kurzer Deckung gegen Esslingens Weinmann beauftragt wurde, war es die Nummer 7 bei den Gästen, Oliver Walter, der Verantwortung übernehmen musste. Aber weil Adelmann beim Tor zum 23:20 ein Foul von Walter auch lautstark kundtat, ging die HSG in Überzahl in die letzten zehn Minuten. Mit seinem vierten Tor traf Policano zum umjubelten 24:20, aber noch war das Spiel nicht entschieden. Kaum zurück auf der Platte traf Walter zum 24:21 und es begannen nervenaufreibende Schlussminuten, die von den Hintermännern auf beiden Seiten dominiert wurden. Beinahe sieben Minuten ohne Tor belegen die vergebenen Angriffsbemühungen beider Teams. 120 Sekunden vor dem Ende war es dann Stähle, der den Sack endgültig zumachte und sich auf der Halblinken zum 25:21 durchtankte. Die Messe war gelesen. Den Schlusspunkt besorgte dann für viele überraschend tatsächlich Bachleitner selbst, weil er von seinen Jungs als Schütze für einen Strafwurf in den letzten Sekunden gefordert wurde. Mit dem 26:21 avancierte er damit tatsächlich zum erfolgreichsten Angreifer der Liga. Seine 100%-Quote - ein Wurf, ein Treffer - kann sich sehen lassen, auch wenn böse Zungen behaupten, er habe den gegnerischen Keeper zuvor bestochen... Die Gebühr für den Einstand und das erste Tor beglich er selbstredend gerne. Wie wertvoll dieser Sieg tatsächlich ist, verrät ein Blick auf die Tabelle. Zwischen Platz 6 und Platz 12 liegen gerade einmal drei Zähler. Mit 7:11 Punkten belegt die HSG nun den 9. Platz. Im nächsten Spiel gegen den Tabellenführer aus Ostfildern, der die mit Abstand beste Abwehr der Liga stellt, hängen die Trauben jedoch recht hoch. Aber mit einer Einstellung wie in diesem Spiel, könnte die HSG auch dort bestehen. Es spielten: Griffith, Rösel; Policano (4), Mauch (1), Bachleitner (1/1), Kisselmann (2), Motz, Erben (2/1), Denzinger (2), Adelmann (4), Deuschle, Stähle (5), Janietz (5). 
Saison 2018/19Herren 2L2018-12-0820:00HSG Ostfildern 2HSG Ebersbach/Bünzwangen 23324Mindestens achtbarAls am Abend vor dem Spiel noch alles danach aussah, als würde die HSG mit nur sieben Spielern antreten können, sah die Welt bei Spielbeginn schon etwas besser aus. Mit vier A-Jugendlichen, Altstar Oliver Stahl und zwei Blitzgenesungen konnte kurzfristig doch noch eine volle Bank gegen den Tabellenführer aufschlagen. Der bunt zusammengewürfelte Haufen schlug sich mehr als achtbar, mit neun Toren Unterschied fiel die Niederlage am Ende dann sogar etwas zu hoch aus. Während die Gastgeber scheinbar mit gehörigem Respekt gleich einen kompletten Rückraum aus ihrem Württembergliga-Team rekrutieren mussten - Pascal Reitnauer, Mirco Fröschle und Moritz Grimm waren am Ende für insgesamt 14 Tore verantwortlich - schickte Janietz in seinem ersten Spiel als Headcoach eine blutjunge Truppe aufs Parkett. Zwar konnte die HSG von den Fildern begünstigt durch eine äußerst harte Zeitstrafe gegen Kisselmann früh mit 4:0 in Führung gehen, aber in Folge stellte sich der Underdog besser an und gestaltete das Spiel ausgeglichener. Als sich Lukas Denzinger in der 14. Minute nach einem Konter mit Vorarbeit von Kisselmann beim 7:5-Anschlusstreffer erfolgreich zeigte, wurde offensichtlich, dass sich die Hausherren nicht nur auf ihrer körperlichen Überlegenheit würden ausruhen können. Kreidenweiß ackerte mit Kälberer im Mittelblock wieder wie verrückt und legte selbst zum 9:7 nach. Hätte man bis zur 19. Minute nicht schon zwei Strafwürfe vergeben, es wäre zu Recht Unentschieden zwischen den beiden HSGen gestanden. Für die folgenden Strafwürfe durfte dann Oliver Stahl an die Linie und sorgte mit jedem einzelnen Wurf für die absoluten Glanzpunkte des Spiels. Beim 10:8 vernaschte er sein Gegenüber Timo Eglauer mit einem Aufsetzer in Zeitlupe. Später besorgte er das 26:19 per Heber, danach trickste er seinen Kontrahenten auf den Hosenboden – es war einiges an Raffinesse geboten! 21 Minuten hielten Janietz`-Jungs aufopferungsvoll mit. Dann schaltete Ostfildern einen Gang höher, Ebersbach verlor sich in Einzelheiten und so zogen die Gastgeber erstmals auf sechs Tore Unterschied weg. Diesen Zwischenspurt konnte man nicht mehr aufholen. Mit einem wunderschönen Dreher von LA traf Sohnemann Felix Stahl in seinem ersten Aktivenspiel noch zum 16:10 Halbzeitstand. Aufgrund der Personalsituation und der Tabellenkonstellation konnte man sich durchaus zufrieden mit dem Zwischenstand zeigen. Mit etwas mehr Cleverness wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber Janietz machte seinen Schützlingen auch für die zweite Halbzeit Mut. Im Angriff wählte man nun häufig das Spiel mit zwei Kreisläufern, was die schnellen Kisselmann und Tom Denzinger immer wieder geschickt auszunutzen wussten. Aber auch der Tabellenführer wurde seiner Rolle gerecht und konnte im Angriff hauptsächlich immer wieder durch seine Württembergliga-Spieler Tore erzielen. So wurde der Rückstand langsam größer, auch wenn eine spielerische Unterlegenheit der Fils-HSG nie spürbar war. Ostfildern hielt seinen Vorsprung bei sechs bis acht Toren. Zwischendurch waren es immer wieder Tore vom Kreis, über Kisselmann oder die zuckersüßen Strafwurftore von Papa Stahl, welche die HSG nicht abreißen ließen. Auch Rösel im Tor konnte dabei den ein oder anderen Wurf unter Beifall entschärfen. Mit etwas mehr Glück im Abschluss, einer Prise mehr Cleverness in der Abwehr und auch der ein oder anderen Zeitstrafe gegen die Gastgeber mehr, die man durchaus hätte verteilen können, wäre ein am Ende noch achtbareres Ergebnis möglich gewesen. So trennte man sich am Ende mit dem ein oder anderen Tor zu hoch mit 33:24 im Spiel gegen den unangefochtenen Tabellenführer. Es spielten: Rösel; Policano (2), Mauch, Becher (5), O.Stahl (5/5), Kisselmann (3), Engel, Kälberer, Kreidenweiß (2), Erben (2), L. Denzinger (1), Adelmann, F. Stahl (1), T. Denzinger (3). 
Saison 2018/19Herren 2L2018-12-1613:00TV Reichenbach 3HSG Ebersbach/Bünzwangen 23028Rasselbande steht sich selbst im WegAuch im vierten Anlauf unterliegt die HSG im Derby gegen den TV Reichenbach 3. Dabei wäre für Bachleitners Truppe mehr drin gewesen. Die zu hohe Anzahl an technischen Fehlern sowie die schwache Ausbeute an Strafwürfen war dann an Hypotheken doch zu viel. Mit insgesamt fünf A-Jugendlichen setzte Bachleiters Trainerstab vor allem auf die Jugend im Duell gegen die Erfahrung aus Reichenbach. Im Mittelblock war dann auch gleich Kälberer am ersten Ballgewinn beteiligt und besorgte in Zusammenarbeit mit Becher durch schnelles Umschaltspiel den ersten Treffer der Partie. In den folgenden Minuten war es aber vor allem Reichenbachs M. Mangold, der mit seinem Können das Spielgeschehen dominierte. Die geplante offensive Deckungsvariante gegen ihn wurde nicht konsequent umgesetzt, was ihm immer wieder genügend Räume bot, entweder selbst zum Abschluss zu kommen, Reichenbachs Radosic am Kreis in Szene zu setzen oder große Räume für seine beiden Rückraumkollegen zu reißen. So ließ die Reichenbacher Führung nicht lange auf sich warten. Erst Adelmann brachte mit einem kernigen Unterarmwurf aus dem Zentrum beim 3:4 sein Team wieder in Front. Viele Wechsel auf allen Positionen brachten einerseits Schwung ins Spiel der HSG, allerdings war auch aufgrund der Uneingespieltheit die Zahl an technischen Fehlern enorm. Feine Einzelleistungen wie der wunderschöne Kopfleger von Dannenmann über RA konnten dies nicht genügend aufwiegen. Zwar zeigte Griffith eine ansprechende Leistung, aber die meisten Würfe auf sein Tor waren einfach zu platziert, als dass er hätte etwas dagegen ausrichten können. Ganz anders hingegen die HSG. Auch freie Würfe fanden hier nicht immer den Weg ins Tor. Gut und gern zehn technische Fehler allein in Durchgang eins mussten die Filsbuben verzeichnen. Jeder einzelne davon wurde von den erfahrenen Reichenbachern gnadenlos bestraft. Besonders bitter zeigte sich dies in den letzten 20 Sekunden der ersten Hälfte beim Stand von 14:13 für Reichenbach. Anstatt den Angriff konzentriert mit einem Spielzug abzuschließen, wurde die Harzkugel ohne Fremdeinwirkung vertändelt. Der TVR schaltete schnell, verwandelte den Konter wenige Augenblicke vor der Sirene sicher und erhöhte so zum schmeichelhaften 15:13. Analog startete auch die zweite Hälfte. Nach nur 15 Sekunden wurde Reichenbach mit einem Ebersbacher Schrittfehler förmlich zum 16:13 getragen. Jedoch blieben auch die Hausherren in Folge nicht fehlerfrei. Einen Schrittfehler von Reichenbachs Mangold nutzte Adelmann, um L. Denzinger mit einer Harpune zum 17:16-Anschlusstreffer zu bedienen. Willensstark tankte sich darauf Engel auf RR zum Ausgleich durch. Das Spiel war wieder offen. Und während L. Denzinger von LA den gegnerischen Torhüter mit einem Wurf durch die Hosenträger zum 18:18 düpierte, war es an Kreidenweiß nach einem feinen Pässchen von Kisselmann, die Führung für seine Farben zurückzuholen. Es war jetzt kein hochklassiges Spiel, viel eher eines, das von der Spannung aufgrund des engen Verlaufs lebte. Gantenbein ließ Griffith keine Chance und der HSG schienen im Angriff nun die Ideen auszugehen. Von außenhalb konnte man Bachleitners Stimme noch mit einem: „Trau dich doch, Kissel“, hören, da schraubte sich besagter Schützling nach einem Freiwurf schon in luftige Höhen und besorgte von dort das 19:20. Den Zuschauern wurde schwere Kost zugemutet. Im direkten Gegenzug wurde Becher vom Unparteiischen mit einer Strafzeit des Feldes verwiesen, vom Punkt glich Reichenbach in Person von Maik Martin wieder aus. Aber auch der TVR stellte sich in der Defensive nicht geschickt an und wurde ebenso reduziert. Die HSG aber vergab den zweiten Strafwurf in Folge. Vorweihnachtliche Bescherung herrschte nun in der Reichenbacher Brühlhalle, als der TVR nach einem erfolglosen fatzenfreien Wurf über LA mit einem Strafwurf belohnt wurde und die HSG im gleichen Zug mit einer weiteren Zwei-Minuten-Strafe bedacht wurde. Wieder ließ Martin seinem Gegenüber Griffith im Tor keine Chance. Die kurze doppelte Unterzahl musste die HSG erst einmal verkraften. Mit großem Risiko und unter drohendem Zeitspiel passte Stähle von RA dann sehenswert zu Becher auf LA, der sich zum Strafwurf durchtankte. Aber auch diesen Strafwurf konnte man nicht verwerten. Es war zum Haareraufen, denn im direkten Gegenzug wartete der TVR mit dem 23:22 auf. Es folgte eine längere Unterbrechung technischer Natur, denn Reichenbachs Computer am Zeitnehmertisch schien sich in die Weihnachtsferien zu verabschieden. So ging es analog in die letzten 13 Minuten. Stähle tankte sich im Angriff durch, wurde aber regelwidrig am Torwurf gehindert, Zum Strafwurf trat er selbst an. Aber die HSG vergab den vierten Strafwurf in Folge, glücklicherweise konnte Dannenmann gedankenschnell den Abpraller zum 23:23 verwerten. Wieder war Reichenbach aus dem Rückraum erfolgreich, aber auch Engel auf Seiten der HSG konnte einnetzen. Es ging in die letzten zehn Minuten. Trotz falscher Sperre wurde dem TVR das 25:24 gewährt. Im folgenden Wurf blieb Griffith spektakulär Sieger, aber im freien Wurf von LA scheiterte die HSG ebenfalls. Auf der anderen Seite machte es Mangold besser und stellte auf 26:24 für die Hausherren. Wieder machte Engel mächtig Druck und zog einen Strafwurf plus Zeitstrafe. Und endlich war die HSG in Person von Adelmann auch vom Punkt erfolgreich. Aber weil Gantenbein in einer 1:1-Situation Becher keine Chance ließ, blieb es beim Zwei-Tore-Rückstand aus Sicht der HSG. Engel lief heiß, bedachte Becher mit einem Rückhand-Zucker-Pass, aber Reichenbachs Keeper zeigte auch Zauber bei seinen Reflexen. Es war die Erfahrung des TVR, die in der Crunchtime den Unterschied ausmachte. Reichenbachs Radosic konnte erneut am Kreis ein Offensivfoul verbergen und schindete sogar noch einen Strafwurf für sein Team zum 28:25. Den Strafwurf im Gegenzug aber verwertete die HSG wieder nicht, die Abschlussschwäche vom Punkt war eklatant und nun auch spielentscheidend. Als Kisselmann zum 28:26 traf, waren noch 150 Sekunden zu spielen. Mangold beschenkte die HSG erneut mit einem Schrittfehler, welcher der HSG im Gegenzug durch Becher einen weiteren Strafwurf einbrachte. Kisselmann traf zwar zum 28:27, aber weil die Hausherren mit einem Schimmeltor von RA das 29:27 besorgten, war das Spiel entschieden. Den letzten Treffer des Heimteams besorgte Martin vom Punkt, Ergebniskosmetik betrieb Stahl mit dem Schlusspfiff per Heber zum 30:28. Vier Spiele gegen Reichenbachs Dritte, vier Niederlagen. Immer wieder scheitert die HSG an ihrer eigenen Abschlussschwäche und den eigenen Nerven. Die „Derbysieger, Derbysieger“-Rufe der Hausherren waren dabei alles andere als Balsam für die Ebersbacher Seele... Es spielten: Griffith; Becher, Dannenmann, T. Denzinger, Kisselmann, Engel, Kreidenweiß, Erben, L. Denzinger, Adelmann, Stahl, Kälberer, Stähle, Policano. 
Saison 2018/19Herren 2L2018-12-2217:30HSG Ebersbach/Bünzwangen 2TSV Zizishausen 21928So this is X-mas, and what have u done?...another year over, and... die HSG ist erneut am unteren Ende der Tabelle... Auch im dritten Spiel in dieser Saison gegen den TSV Zizis 2 war man am Ende ohne Chance auf den Sieg. Mit einer am Ende vier, fünf Tore zu deutlichen 19:28-Niederlage verabschiedet man sich damit in höchster Abstiegsgefahr auf Platz 9 in die Winterpause. Dass nur 20 ebenbürtige Minuten längst nicht zu einem erfolgreichen Abend gereichen würden, war spätestens beim 8:16-Pausenstand bittere Gewissheit. Denn bis zur 20. Minute legten Bachleitners Schützlinge ein aufopferungsvolles 7:7 hin. Dass die HSG bis dato ein enges Spiel lieferte, lag vor allen Dingen an der Defensivarbeit, gegen die bis dahin nur Zizishausen RL Brodbeck und RM Pflug effektive Mittel fanden. Dass der Bruch nach dem 7:7 ausgerechnet dann stattfand, als Brodbeck bereits mit der zweiten Zeitstrafe belegt wurde, ließ verwunderte Gesichter zurück. Binnen acht Minuten legten die Gäste einen aus HSG-Sicht indiskutablen 0:8-Lauf hin und gewannen damit die Partie, wie schon im Hinspiel, in den ersten dreißig Minuten. Trotz Auszeit Bachleitners bleib das Heimteam grottig im Abschluss, von der 1:1-Schwäche in der Abwehr ganz zu schweigen. Mit drei Toren in Folge offenbarte Zizishausens Zimmermann die offensive Schwäche der HSG, indem er immer wieder als vorgezogene Eins Bälle rausfangen konnte. Zu allem Überfluss legte die HSG dazu eine Abschlussschwäche an den Tag, die häufig nur Fassungslosigkeit auf der heimischen Bank erzeugen konnte. Auch dass Timo Seidel sein Debüt im Tor in der Zweiten gab, änderte an der in dieser Phase Überlegenheit der Gäste wenig. Erst in der 29. Minute beendete Mauch in Unterzahl die Schwächephase. Da waren die Gäste aber bereits zum 8:15 enteilt. Mit einem Acht-Tore-Rückstand, 8:16, ging es in die Pause. Jetzt könnte man berichten, dass sich die HSG zu Beginn der zweiten Hälfte ihrer Stärken besonnen hätte, als Becher nach nur sechs Minuten zum 14:18 aufschloss. Man könnte aber auch den weiteren Spielverlauf betrachten und anbringen, dass sich die HSG auf Einzelaktionen anstatt des Spielens im Team besann. Trotz einer ansprechenden Leistung von Tobi Griffith im Tor wurde das Heimteam in Folge immer wieder in 1:1-Aktionen vernaschst, bleib bei drei Strafwürfen Verlierer und ließ natürlich auch nicht den ein oder anderen technischen Fehler vermissen. Krischan Köhler mit weihnachtlichem Rauschebart gab auf seiner Außenposition alles, aber auch er reihte sich in die Schwächephase der HSG ein. Bachleitners Sieben verkaufte sich deutlich unter Wert, was spätestens beim 18:28 (59. Minute) gewiss wurde. Mit dem letzten Angriff des Spiels verhinderte Janietz noch wenigstens eine zweistellige Niederlage. Mit mageren sieben Pluspunkten überwintern die Filsbuben auf dem neunten Tabellenplatz. Grund genug, sich auf der anschließenden Weihnachtsfeier dem notwendigen Team-Building zu widmen... Es spielten: Griffith, Seidel; Policano, Mauch (1), Wilting, Köhler, Kisselmann (4/1), Engel, Becher (3), Motz (1), Denzinger (1), Stähle (3), Janietz (6). 
Saison 2018/19Herren 2L2019-01-1317:00HSG Ebersbach/Bünzwangen 2VfL Kirchheim 23422EinstellungssacheIm ersten Spiel im Kalenderjahr schoss die HSG den favorisierten VfL aus Kirchheim zurück an die Teck. Mit der wohl besten Offensivleistung der Zweiten in einer ersten Halbzeit, man zeigte sich hier gleich 22 Mal jubelnd, legte man bereits früh den Grundstein für den wichtigen Erfolg. Mit am Ende zwei roten Karten und etlichen rüden Fouls war es offenkundig kein Spiel, das eine Topplatzierung in der Fair-Play-Wertung gewinnen hätte können. Allerdings hielten sich dabei beide Mannschaften auch einfach nur in dem vom Unparteiischen vorgegebenen Rahmen. Und mit dem kam die Raichberg-Sieben deutlich besser zurecht als die jungen Gäste aus Kirchheim. Auch wenn deren agiler LA Brisske technisch sauber zum 0:1 traf und sich auch beim 2:3 nach vier gespielten Minuten erfolgreich zeigte, so waren es doch die Filsbuben, die mit mächtig Teamspirit und konzentriert aggressivem Abwehrspiel Stück für Stück die Oberhand gewannen. Ohne Frage waren es vor allem drei Namen, die sich hier immer wieder offensiv in ganz starker Form präsentierten: Sven Kohlbacher-Becher, Simon Gefühlvoller-Heber-Wilting und Dennis Rückkehrer-Thierwald. Gleich zwölf Mal trafen diese drei Herren zusammen in der ersten Hälfte selbst ins Schwarze, beim Rest waren sie mindestens an der Vorbereitung beteiligt. Die Gäste mussten sich in jedem Angriff teilweise schmerzhaft aufreiben und taten sich gegen die aggressive Defensive der Hausherren merklich schwer. Wenig verwunderlich übernahm die HSG so früh das Kommando. Thierwald beschenkte erst Becher mit gefühlvollem Pass zum 3:3 und traf im darauffolgenden Angriff selbst zur ersten Führung (6. Minute). Bis zum 7:7 in der 13. Minute konnte die Landesliga-Reserve zwar noch Schritt halten, aber dann steigerte sich auch Griffith im HSG-Gehäuse spürbar und Bachleitners Schützlinge zogen Tor um Tor davon. Immer wieder nahm man nun die offensive Abwehr der Gäste spielerisch clever auseinander und Stähle, Janietz und Policano ließen ihre Farben ein ums andere Mal jubeln. Die stärkste Phase bot sich den Zuschauern sicherlich zwischen der 20. und 28. Minute, als man von 12:11 auf 19:11 wegzog. Besonders hervorzuheben ist hier sicherlich das 19:11 von Tom-Luca Erben, der aus vollem Lauf das erste seiner vier blitzsauberen Tore bei einer 100% Quote beisteuerte. Es lief im Angriff einfach alles zusammen und dies gab auch die notwendige Luft für den letzten entscheidenden Schritt in der Defensive. Das einzige, worüber sich Bachleitner in der ersten Hälfte Sorgen machen musste, war, dass seine Jungs aufgrund des häufigen Jubelns heiser werden würden. Es war ein Feuerwerk, dass die heimische Sieben abbrannte und dem die jungen Gäste an diesem Tag wenig entgegenzusetzen hatten. Selbst in Unterzahl hätte man kurz vor der Halbzeit schon auf zehn Tore Unterschied stellen können, aber mit einem Fehlwurf und dem darauffolgenden Konter der Gäste gelang es diesen, doch noch auf „nur“ minus acht (22:14) zur Pause zu stellen. 22 Tore in einer Halbzeit, das gab den Hausherren mächtig Auftrieb, aber die jungen Gäste gaben sich noch keinesfalls geschlagen. Diese verteidigten in den zweiten dreißig Minuten deutlich offensiver und gaben deren Schlussmann so deutlich mehr Rückendeckung. Ganze zwölf Minuten dauerte es nach der Pause, bis sich die HSG im Angriff wieder erfolgreich zeigen konnte. Gute Chancen konnten man sich jedoch durchaus nach Vorarbeit von Mittelmann Tom Denzinger erarbeiten, einzig das Quäntchen Glück im Abschluss fehlte. Da aber die HSG-Defensive weiterhin arbeitete wie eine Herde Ackergäule, gelang den Gästen in dieser Durststrecke auch nicht mehr als ein Zwischenhoch beim 22:17. Engel erlöste seine Farben dann beim 23:17 und Janietz und Becher brachten die Hausherren wieder zurück in die Spur. Dem erfolgreichsten Schützen an diesem Tag, Simon Wilting, war es dann vorbehalten, den längst fälligen Zehn-Tore-Vorsprung beim 28:18 zu erzielen. Der Frustfaktor nahm bei einigen wenigen Gästen merklich zu und die Fouls wurden ruppiger. Der Unparteiische aus Bernhausen sah sich einigen schwierigen Aufgaben gegenüber, was schlussendlich in zwei direkten roten Karten gipfelte – mehr wären vermutlich möglich gewesen... Artistisch jedenfalls traf Becher zum 30:20 und auch eine noch offensivere Abwehr der Gäste änderte nichts mehr am verdienten Sieg der Hausherren. Mit 34:22 schaffte die HSG einen Traumstart ins neue Jahr und hat nun in nur zwei Wochen Gelegenheit, beim Rückspiel gegen Kirchheim direkt nachzulegen. So kann es und soll es weitergehen! Es spielten: Griffith,Fischer; Policano (2), Mauch (3), Wilting (8/4), Engel (2), Kisselmann (1), Thierwald (5), Becher (4), Motz (1), Erben (4), Denzinger, Stähle (2), Janietz (2). 
Saison 2018/19Herren 2L2019-01-2615:30VfL Kirchheim 2HSG Ebersbach/Bünzwangen 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen. 
Saison 2018/19Herren 2L2019-02-0315:00HSG Ebersbach/Bünzwangen 2TSV Denkendorf 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen. 
Saison 2018/19Herren 2L2019-02-1717:00HSG Ebersbach/Bünzwangen 2TG Nürtingen 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen. 
Saison 2018/19Herren 2L2019-02-2318:00TV PlieningenHSG Ebersbach/Bünzwangen 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen. 
Saison 2018/19Herren 2L2019-03-1617:30HSG Ebersbach/Bünzwangen 2TSV Weilheim 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen. 
Saison 2018/19Herren 2L2019-03-2417:30HC WernauHSG Ebersbach/Bünzwangen 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen. 
Saison 2018/19Herren 2L2019-03-3117:00HSG Ebersbach/Bünzwangen 2SG Hegensberg-Liebersbronn 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen. 
Saison 2018/19Herren 2L2019-04-0620:00SG EsslingenHSG Ebersbach/Bünzwangen 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen. 
Saison 2018/19Herren 2L2019-04-1317:30HSG Ebersbach/Bünzwangen 2HSG Ostfildern 2   Hier den Spielbericht der Herren 2 eintragen.