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Bezirksoberliga Wars (Episode 9) - Eine neue Hoffnung

  • louisamach
  • 22. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit in einer nicht ganz so entfernten Galaxis, als die Bezirksoberliga von Unruhen erschüttert wurde. Die Besteuerung der Aufstiegsrouten zu noch weiter entfernten Tabellenplätzen war der Auslöser. In der Hoffnung, die Angelegenheit durch eine Blockade mit mächtiger Abwehrreihe zu regeln, stellte die unersättliche Spielgemeinschaft aus Kuchen-Gingen-Süßen (KuGiS) jeglichen Transport zur kleinen Sporthalle auf dem Raichberg ein. Während der Zuschauerblock endlose Debatten über diese beunruhigende Kette von Ereignissen führte, entsandten die Obersten Kanzler Krapf, Fischer-Roos und Demark insgeheim 15 Jedi-Ritterinnen – Wächterinnen des Friedens im Raichberg und der Gerechtigkeit auf dem Spielfeld – um den Konflikt beizulegen.


Im handballerischen Senat herrschte Unruhe. Mehrere verlorene Spiele hatten bereits zu Absichtserklärungen geführt, nun alles besser machen zu wollen – oder im schlimmsten Fall die Bezirksoberliga verlassen zu müssen. Eine separatistische Bewegung an der oberen Tabellenspitze entsandte die KuGiS zu den zahlenmäßig begrenzten Raichberg-Jedi-Ritterinnen, was es erschwerte, Frieden und Ordnung in der Bezirksoberliga-Galaxie aufrechtzuerhalten.


Senatorin Melanie Aurenz wurde von ihren Abgesandten losgeschickt, um den ersten Angriff gegen die galaktische Übermacht zu führen. Nach dem ersten verwandelten Angriff folgte jedoch prompt der Ausgleich der Gegenseite. Ehe man sich versah, war bereits die junge Padawan Sina Babschanik zur Stelle, um mit dem nächsten Treffer die Ebersbacher Linie zu verteidigen. Während man in der hintersten Reihe stabil stand, blieben im Angriff nicht alle Aktionen erfolgreich. Obwohl die gegnerische Abwehr häufig Räume über die erste und zweite Angriffswelle anbot, schlich sich immer wieder Zielungenauigkeit ein. Zusätzlich schwächte eine erste Zeitstrafe die eigene Abwehrreihe. Die Separatisten der gegnerischen Spielgemeinschaft nutzten dies konsequent aus und entschieden die Unterzahlphase mit einem 0:3-Lauf für sich.


Eine Neuformation in der taktischen Auszeit war gefragt, und Melanie Aurenz ging – ganz in Melanie-Manier – wieder entschlossen zum Angriff über. Mit einem Doppelschlag konnte sie die separatistische Abwehrreihe ins Wanken bringen. Doch in der eigenen Verteidigung war man nun einen Schritt zu langsam und musste eine weitere Zeitstrafe hinnehmen. Per Strafwurf gingen die galaktischen Gegnerinnen erneut mit zwei Toren in Führung. Wieder traf ein 0:3-Lauf die Raichberg-Jedi-Ritterinnen hart. Lediglich Jedi-Ritterin Lena Beutel konnte in dieser Phase von außen einnetzen. Nach ihrer persönlichen Auszeit meldete sich auch Jedi-Großmeisterin Anna Karpischek eindrucksvoll zurück und durchbrach die gegnerische Abwehrreihe, indem sie den Ball frech durch die Beine der Torhüterin mogelte. Diese Angriffsidee ließ sich gleich dreimal in Folge wiederholen. Nun sah sich auch der Anführer der Gegenseite gezwungen, die erste taktische Auszeit dieses galaktischen Kampfes zu nehmen. Leider kamen die Ebersbacherinnen nicht gut aus der Auszeit, verfehlten mehrfach das Tor oder rannten sich in der Abwehr fest. Die KuGiS hingegen feuerten mit schwereren Geschützen auf die letzte Ebersbacher Linie, sodass der Rückstand wieder auf sechs Tore anwuchs – und zu allem Überfluss sah Großmeisterin Karpischek ihre zweite Zeitstrafe.


Zeit für einen Seitenwechsel in diesem galaktischen Duell. Während die KuGiS nun auf Zeit spielen konnten, war den Raichberg-Jedi-Ritterinnen bereits zur Halbzeit klar, dass der Hyperraumantrieb gezündet werden musste, um in Lichtgeschwindigkeit die Hypothek von sechs Toren auszugleichen.


Krieg! Die Abwehrrepublik der Ebersbacher Jedi-Ritterinnen war in der ersten Hälfte immer wieder unter den Angriffen der skrupellosen Sith-Lords der KuGiS ins Wanken geraten. Doch auch in dieser Galaxie gibt es Helden auf beiden Seiten. In einem beherzten Vorstoß drangen die HSG-Jedi-Ritterinnen nun tief in den gegnerischen Neun-Meter-Raum ein und nahmen ihn zeitweise ein: Tor um Tor trafen Rückraumrakete Mara Weiler und Bezwingerin alles Bösen Julia Wieland für die HSG. Auch in der Abwehr agierte man nun wacher, und der Mittelblock um Anna Karpischek und Melanie Aurenz nahm den gegnerischen Angriff besser in den Griff. Selbst die angeschlagene Torhüterin Sabrina Baumann konnte wichtige Bälle entschärfen, ehe man über Julia Wieland, Mara Weiler, Lena Beutel und die frisch eingewechselte Lichtschwertkriegerin Lena Wieland im erweiterten Gegenstoß erfolgreich war. Mit einem ungestörten 5:0-Lauf kämpfte man sich heran – doch die Zeit arbeitete gegen die Raichberg-Jedi-Ritterinnen.


Es war die Zeit des offenen galaktischen Krieges: Rebellen und Separatisten kämpften nun mit offenen Karten. Dem Imperium konnte ein erster Zahn gezogen werden, doch die finsteren Agenten verteidigten ihren Vorsprung mit aller Macht. Knapp zehn Minuten vor Schluss verkürzte die HSG den Rückstand auf drei Tore, doch der zuvor erspielte Vorsprung der imperialen Macht erwies sich als zu stabil. So musste man sich am Ende dieses imperialen Kampfes mit 21:24 geschlagen geben.


Doch auch hier gilt: Der Krieg der Sterne kehrt zurück. Nach neun Episoden in der Hinrunde trifft man auf jede Mannschaft ein zweites Mal und erhält damit die Chance, die gestohlenen Pläne des Todessterns zu nutzen und die Freiheit in der Bezirksoberliga-Galaxie wiederherzustellen. Der sprichwörtliche Karren (oder das Raumschiff) ist mit diesem Spiel zwar noch nicht aus dem Dreck gezogen worden, doch die Achse scheint repariert.


Wir bedanken uns bei allen Fans für die lautstarke Unterstützung und wünschen frohe Festtage sowie einen gesunden Start ins neue Jahr. Und falls Sie in diesem Spielbericht nicht jede Referenz verstanden haben, wird es höchste Zeit, die Star-Wars-Episoden I–IV wieder einmal anzuschauen. Denn wie auch das Imperium schlagen wir im neuen Jahr zurück.


Es spielten: P. Müller, S. Baumann; S. Babschanik (2), J. Wieland (2), K. Niederberger (2/2), V. Hadyk, L. Mach, M. Aurenz (4), A. Karpischek (5), L. Beutel (3), L. Wieland (1), N. Häderle, M. Weiler (2), C. Hees, L. Stoll.




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