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Einer muss immer der Erste sein…

der gegen den punktlosen Tabellenletzten verliert. Und das ist die HSG. Die HSG Ebersbach/Bünzwangen hat bei der HSG Bargau/Bettringen mit 31:32 verloren. Buchstäblich in der letzten Sekunde erzieltem die Gastgeber den Siegtreffer und dieser sorgte für lähmendes Entsetzen auf HSG-Seite. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass fünf Minuten vor dem Ende die Führung beim 30:27 noch drei komfortable Tore betrug. Zu dieser Wahrheit gehört auch, dass die Mannschaft dann bis zur Schlusssirene nur noch einmal erfolgreich war. Frustriert mit dem enttäuschenden Ergebnis muss sie nun wieder in eine zweiwöchige Spielpause gehen. Im zweiten Durchgang lag die Misere vor allem im Angriff, zudem leistete sich die Mannschaft etliche technische Fehler. Hinzu kam eine wahre Flut von Zeitstrafen gegen die HSG zwischen der 39. und 50. Minute, sechs an der Zahl mit zwei roten Karten. Dennoch überstand die Mannschaft diese Phase und führte in der 50. Minute noch mit 28:24. Danach schmolz die Führung dahin, da nur noch drei Tore bis zum Abpfiff gelangen. Die Mannschaft wirkte völlig kopflos und es fehlten im Angriff die spielerischen Mittel. Nach dieser Niederlage gelangen der HSG aus den letzten fünf Spielen, lediglich drei Punkte zu ergattern.

   

Die HSG fand schnell in die Begegnung und führte nach 11 Minuten bereits mit 7:3. Bargau/Bettringen hatte bis dahin bereits zwei Strafwürfe vergeben. 10 Minuten später belief sich die Führung beim 13:8 bereits auf fünf Tore. Danach zeigten sich schon die ersten Unkonzentriertheiten bei der HSG, denn die Gastgeber hatten in der 26. Minuten beim 14:15 den Anschluss hergestellt. Bereits hier zeigte sich, dass die Mannschaft von Trainer Thomas Burger mit der harten und teils provozierenden Gangart des Gegners Probleme hatte. Timo Wieland und Moritz Schwind waren danach jeweils zweimal erfolgreich, so dass die Mannschaft mit einer komfortablen 19:15 Führung in die Kabine gehen konnte.


Nach Wiederanpfiff konnte dieser Vorsprung von vier Toren bis zur 37. Minute beim 22:18 gehalten werden. Dann folgte die etwas fragwürdige und einseitige Regelauslegung der Schiedsrichter in Sachen Zeitstrafen. Damit hatte die HSG in der Abwehr Probleme und konnte sich hierauf nicht einstellen. Vier Zeigerumdrehungen später hatten die Einheimischen dann zum 22:22 ausgeglichen. Es folgten weitere Zeitstrafen gegen die HSG und nur Torhüter Pascal Demark war es zu verdanken, dass seine Mannschaft in der 50. Minute wieder mit 28:24 in Führung lag. 30:27 lautete der Spielstand dann in der 55. Minute. Der Trainer von Bargau/Bettringen bat zur Auszeit. In scheinbarer Gewissheit des sicheren Erfolges wirkte die HSG dann völlig kopflos. Beste Tormöglichkeiten wurden ausgelassen oder es wurden technische Fehler produziert. Keine drei Minuten später hatten die Einheimischen zum 30:30 ausgeglichen und das Publikum in der eigenen Halle geweckt. Zwar konnte Timo Wieland nochmals zum 31:30 treffen, doch in den letzten zwei Minuten gelang der HSG tatsächlich kein Tor mehr. Bargau/Bettringen nahm das nachweihnachtliche Geschenk der HSG gerne an und vollendete mit ihrem letzten Angriff zum 32:31 Heimsieg. Die Halle tobte und bei der HSG waren nur noch gesenkte Köpfe zu sehen. Die letzten 10 Minuten mit nur noch drei Toren gilt es für die Mannschaft nach dieser vermeidbaren und völlig unnötigen Niederlage aufzuarbeiten.  


Es spielten: P. Demark, M. Spahlinger (1); Marvin Kälberer (1), M. Schwind (6/1), M. Schmidt, F. Seidel (3), L. Haidle (1), T. Buchele (2), F. Stahl (3), T. Wieland (9/3), N. Krell, F. Hummel, L. Taxis (4), Moritz Kälberer (1). 

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