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Gala-Auftritt in der Raichberghalle

 

Die HSG Ebersbach/Bünzwangen beeindruckte in der Landesliga mit einem 36:27 (18:8) - Erfolg über den Tabellendritten EK Bernhausen. Damit festigte der Aufsteiger seine Tabellenführung. Die Heimstätte der HSG entwickelt sich zu einer uneinnehmbaren Festung für die Gastmannschaften, denn in 2023 blieb die HSG in der Raichberghalle unbesiegt. Die letzte Niederlage gab es dort im September 2022. Beeindruckend die Abwehrleistung des Tabellenführers mit einem starken Torhüter Mathias Spahlinger im ersten Durchgang, denn Bernhausen mit deren Offensivpower gelangen gerade mal acht Tore. Bereits in der 23. Minute führte die HSG beim 16:6 erstmals mit 10 Toren.   


Die HSG war im Vergleich zu den beiden auswärtigen Derbys von der ersten Sekunde an voll da. Kapitän Florian Seidel, Louis Taxis und Moritz Kälberer setzten in den ersten zwei Minuten gleich ein Zeichen zur 3:0 Führung. Das Trainergespann Thomas Burger/Pascal Rau hatten ihre Mannschaft auf das taktische Mittel Bernhausens mit dem siebten Feldspieler hervorragend eingestellt und ihre Jungs setzten dies im Abwehrverbund ebenso hervorragend um. Als der starke Timo Wieland trotz eines kurz zuvor verworfenen Strafwurfes zum 9:4 traf, war die Halle schon auf Betriebstemperatur. Bernhausens Coach hatte genug gesehen und bat seine Mannschaft zum Gespräch (13.). Das scherte die Einheimischen wenig und sie blieben am Drücker. Wieder zweimal Timo Wieland und Moritz Schwind in seiner typischen Art trafen weiter zum 12:4 (17.). Dabei unterstütze Mathias Spahlinger seine Vorderleute, der einen Siebenmeter parierte. Die Gäste kamen mit der 5:1 HSG-Abwehr weiter nicht zurecht und verloren einfach völlig ihre spielerische Linie. In den nächsten sechs Minuten bauten Timo Wieland, der in der ersten Halbzeit siebenmal traf, Niklas Krell und Florian Seidel die Führung auf Sage und schreibe 10 Tore zum 16:6 aus. Dabei zeigte der HSG-Innenblock mit Tobias Buchele, Nick Kreidenweiß und Marvin Kälberer immer wieder mit Ballgewinnen seine Klasse. Bereits in der 25. Minute stand der Halbzeitstand von 18:8 fest. In den letzten Minuten bis zur Halbzeitsirene gönnten sich die Mannschaften etwas Ruhe und beide Torhüter hielten jeweils ihren Kasten sauber.  


Nach dem Wechsel markierte Bernhausen die ersten beiden Tore und kam bis zur 34. Minute auf sieben Tore heran (20:13). Der abschlussstarke Louis Taxis beendete dann die kurzfristigen Hoffnungen der Gäste. Mathias Spahlinger hielt seinen zweiten Siebenmeter und Marvin Kälberer traf zum 22:13. Für den höchsten Vorsprung war der am Ende sechsfache Torschütze Moritz Schwind beim 26:15 (40.) verantwortlich. In den nächsten Minuten kam dann mal kurz Sand ins Getriebe des HSG-Angriffsspiel. Trainer Thomas Burger richtete beim Spielstand von 29:22 (48.) dann seine Mannschaft neu aus. Moritz Kälberer und Niklas Krell hatten ihren Trainer verstanden und schraubten das Ergebnis auf 31:22. Die Gastgeber zogen nun ihr Spiel weiter abgeklärt und wie aus einem Guss durch, so dass der Vorsprung in der 54. Minute wieder 10 Tore beim 34:24 durch einen Strafwurf von Timo Wieland betrug. Marvin Kälberer war es vorbehalten, das letzte Tor vor dem begeisterten Publikum für seine HSG zu werfen. Die Mannschaft kann stolz darauf sein, was sie beim am Ende auch der Höhe nach verdienten 36:27 Sieg zeigte. Sie trat im Stile einer Spitzenmannschaft auf und gab die richtige Antwort auf die letzten beiden durchwachsenen Auswärtsspiele. Die Mannschaft hat eine Entwicklung genommen und den Sieg absolut von der ersten Minute an gewollt. Trainer Thomas Burger gratulierte seinen Jungs zu einer überragenden Mannschaftsleistung und zu dem schon überraschend deutlichen Ergebnis. Jeder in der Mannschaft hat seine Aufgabe voll erledigt und dies führt zu dieser tollen und beeindruckenden Gesamtleistung. Die HSG-Anhänger quittierten dieses spektakuläre Handballspiel mit stehenden Ovationen für die Mannschaft.     


Es spielten: M. Spahlinger, T. Seidel; Marvin Kälberer (3), M. Schwind (6), F. Hummel, F. Seidel (2), F. Roos, N. Kreidenweiß (1), T. Buchele, L. Taxis (5), T. Wieland (12/1), N. Krell (4), Moritz Kälberer (3).   

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