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Gruselstimmung in der Raichberghalle

Halloween kam dieses Jahr früher als erwartet und hat sowohl Spieler als auch Zuschauer ordentlich gegruselt, anders lässt sich die Vorstellung am Samstag kaum beschreiben. Die Ausgangslage war nicht ideal: ohne etatmäßige Mitteposition und eingespielten Mittelblock, sowie Ausfälle aufgrund von Urlaub, Auslandspraktikum und zwei Hochzeiten. Die angestammte Krapf'sche Sieben wurde zur Krapf'schen Vier - aufgefüllt von der A-Jugend, die sich zum Aushelfen bereit erklärt hat.

Obwohl die Gäste zum 0:1 eröffnen konnten, hielten wir die ersten 13 Minuten gut mit. Uneingespielt und auf den Überraschungsmoment hoffend, ging die Taktik nicht ganz auf: Bälle wurden im Angriff munter verbummelt, die Kreisläuferin in den aussichtslosesten Situationen angespielt und Wurfpech kam auch noch dazu. So stand es nach der ersten Hälfte bereits 8:17 für die ebenfalls ersatzgeschwächten Kirchheimerinnen.

Durch die Verletzung von Mama Natalie waren auch die Wechselmöglichkeiten erschöpft, lediglich der Angriff-Abwehr-Wechsel am Kreis gab auf einer Position die nötige Pause. Selbst nach Wiederanpfiff hatte sich das Wurfpech noch die Körpersprache verändert. Während die Gäste weiter ihren Stiefel runterspielten, schien die HSG-Abwehr lediglich Zuschauer beim eigenen Spiel zu sein. Ohne Zugriff in der Abwehr oder Zug zum Tor im Angriff lief das Spiel wie in einem Film an den Spielerinnen vorbei. Maßgeblich für die Niederlage war auch die gute Torhüterleistung auf Kirchheimer Seite, die uns immer wieder den Zahn zog. Sowie die Außenspielerinnen der Gäste, welche im Alleingang mehr Tore erzielten als die gesamte HSG.

Als Lehre aus der letzten Saison bleibt nur zu sagen, dass jetzt noch nicht der Kopf in den Sand gesteckt werden darf. Zwei Niederlagen aus zwei Spielen sind noch lange kein Weltuntergang - bei einem Blick auf die Tabelle fällt zudem auf, dass wir jeweils gegen den Tabellenersten- und Zweiten verloren haben. Mit Trainingsdiziplin und dem nötigen Spielwitz kann und wird im nächsten Spiel wieder mehr drin sein.


Es spielten: L. Gromer, C. Findeis; J. Wieland (1), N. Mayer (2), M. Frasch, L. Mach, L. Wieland (4/3), N. Häderle (1), M. Weiler (5), M. Löser (1)

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