HSG als Helfer in der Not
- 27. Apr.
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Spannender konnte das Saisonfinale aus Sicht der Gastgeber nicht sein. Die Haldenberghalle in Uhingen war gut besetzt, denn das Handballteam brauchte zum Klassenerhalt einen Sieg. Und so kam es. Die HSG Ebersbach/Bünzwangen verlor ihr letztes Saisonspiel und somit das Nachbarschaftsderby gegen das HT Uhingen/Holzhausen mit 29:33. Am Ende der Begegnung ging der HSG etwas die Luft aus. In der 52. Minute stand es 27:27 und dann gelangen ihr nur noch zwei Tore, aber Uhingen sechs Treffer. Mit diesem Erfolg bleibt das Handballteam somit weiter in der Landesliga und beide Mannschaften können sich auf weitere zwei Derbys in der nächsten Saison freuen. Imponierend trotz der Niederlage dabei die Leistung von Timo Wieland, der in der 15. Minute eingewechselt wurde und dann 14 Tore warf. Da bei der HSG die beiden Stammtorhüter Pascal Demark und Michael Niederberger aufgrund schwerer Verletzungen ausfielen, ersetzten Nico Häderle und Felix Lischka dieses Duo. Beide zeigten eine starke Leistung und an ihnen lag es nicht, dass am Ende die Punkte weg waren.
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Nach 9 Minuten stand die Partie 5:5. Dann nutzte Uhingen immer wieder Fehler der HSG im Angriffsspiel aus und führte 13:10 in der 25. Minute. Doch zweimal Timo Wieland und Moritz Schwind trafen zum 13:13 Halbzeitstand in einer niveauarmen Begegnung mit vielen einfachen Fehlern. Die Trainer hatte in den Kabinen viel zu sagen.
Der ausgeglichene Spielverlauf setzte sich nach Wiederbeginn fort. Über 17:17 (39.) und 23:23 (47.) stand es in der 52. Minute 27:27 unentschieden. Dann nutzten die Gastgeber einfache Abstimmungsfehler in der HSG-Abwehr konsequent aus und trafen dreimal in Folge zur 30:27 Führung in der 55. Minute. Uhingen war nun dominant und nutzte diesen Flow in den letzten Minuten der Begegnung zum 33:29 Sieg. Damit wird das Handballteam auch nächstes Jahr weiter in der Landesliga spielen. Die HSG beendet mit 24:20 Punkten eine Saison, die ab November gekennzeichnet war von Verletzungen und Krankheiten. Die Pause kommt nun zur Regenration gerade recht.
Es spielten: N. Häderle, F. Lischka; Marvin Kälberer (1), M. Schwind (6/2), F. Seidel (1), F. Lustig (1), P. Wellhäuser, M. Kiforiuk, N. Kreidenweiß (2), T. Buchele, T. Wieland (14/3), N. Krell (2), L. Taxis (2), Moritz Kälberer.
