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HSG am Ende nicht belohnt

Die HSG Ebersbach/Bünzwangen hat das letzte Punktspiel in 2023 gegen den TSB Schwäbisch Gmünd 2 auswärts 25:27 (14:17) in der Landesliga verloren. Dabei musste der bis dahin Tabellenerste sich mit zu vielen Widrigkeiten auseinandersetzen. Schon vor dem Spiel musste die HSG auf ihre beiden Top-Torschützen und den Abwehrchef verzichten. Im Spiel setzten sich dann diese negativen Einflüsse mit der Verletzung von Niklas Krell und einer roten Karte fort. Gmünd konnte damit passend zum Wetter die HSG kaltstellen. 17 Gegentore im ersten Durchgang waren eine zu große Hypothek. In der Defensive, bedingt durch die Ausfälle, war die Stabilität des vergangenen Spiels bei der HSG nicht vorhanden. Es fehlte an Abstimmung und Timing, zudem wurde dem Halblinken der Gastgeber zu viel Freiraum gelassen. In der zweiten Halbzeit mit nur noch 10 Gegentoren war die Steigerung im Abwehrbereich offensichtlich. Es war über 60 Minuten dennoch ein intensives Spiel. Moritz Kälberer mit acht Toren ragte im Angriff der HSG heraus. Die Belohnung für ein starkes kämpferisches Spiel bei all den negativen Begleiterscheinungen fehlte am Ende. Gmünd konnte den Vorsprung ins Ziel retten, auch weil bei der HSG am Ende das Quäntchen Glück fehlte.

   

Die HSG kam trotz der negativen Vorzeichen gut in die Partie und führte in der 6. Minute nach einem tollen Kempa-Tor der beiden Protagonisten Louis Taxis und Moritz Kälberer mit 5:3. Dann fanden die Gastgeber immer wieder Lücken in der HSG-Abwehr. Keine drei Minuten nach dem vergebenen Siebenmeter (übrigens der einzige für die HSG) stand es nach einem 0:4 Lauf 5:7. Bis zum 11:11 in der 19. Minute blieb es ein umkämpftes und ausgeglichenes Spiel. Zwei Zeigerumdrehungen später führte die HSG erneut mit zwei Toren beim 13:11. Die letzten 9 Minuten entwickelten sich dann vielleicht schon für die Entscheidenden dieser Begegnung, denn der HSG gelang bis zum Pausenpfiff nur noch ein Treffer. Gmünds Halbrechter nutzte immer wieder seine Freiheiten, so dass die Gastgeber sehr zum Ärger der mitgereisten Anhänger mit einer 17:14 Führung in die Kabine gehen konnten.    

Trainer Thomas Burger hatte in der Kabine wohl die richtigen Worte gefunden. Marvin Kälberer, Niklas Krell und Louis Taxis trafen nach Wiederbeginn zum 17:18 Anschluss (34.). In der Folgezeit mussten die Gäste jedoch zwei weitere Rückschläge hinnehmen. Beim Tor zum 18:22 Rückstand (42.) gab es zusätzlich eine rote Karte. Zudem musste man nun aufgrund einer Verletzung den Ausfall von Niklas Krell verkraften. Der nun eingewechselte Torhüter Timo Seidel war mit starken Paraden verantwortlich für eine starke Schlussphase. Er brachte die nun nötige Energie ins Spiel der HSG. Florian Roos markierte in der 50. Minute den 21:22 Anschlusstreffer. Doch drei Tore des gegnerischen Rechtsaußen trotz HSG-Überzahl ließen den Rückstand wieder auf 21:25 anwachsen. Trainer Thomas Burger ordnete in der Auszeit seine Mannschaft mit dem siebten Feldspieler neu. Sie setzte dies, unterstützt durch eine starke Leistung von Timo Seidel im Tor, mit klugem Angriffsspiel um. Zweimal Florian Seidel und Moritz Kälberer trafen zum 25:26 Anschluss (58.). Dann fehlte einfach das Glück am Ende und die Ausgleichschance blieb ungenutzt. Gmünd traf durch den Kreisläufer zum 25:27 Endstand und rettete somit den Vorsprung ins Ziel. Trainer Thomas Burger sprach seiner Mannschaft ein großes Lob für einen riesigen Kampf aus. Sie hat nie aufgegeben und das Pech mit Lattentreffer oder den Abprallern war eben heute auf Seite der HSG. Das Fortune hat gefehlt. 


Somit beendet die HSG als Aufsteiger mit 12:6 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz die Hinserie. Sie ist punktgleich mit den etablierten Landesligisten SG Ober-/Unterhausen und dem TSV Bartenbach. Die Mannschaft zeigte tolle Handballspiele und weist das beste Torverhältnis mit der besten Abwehr aus.  


Es spielten: M. Spahlinger, Timo Seidel; N. Krell (3), Marvin Kälberer (3), E. Köse (1), F. Seidel (4), N. Kreidenweiß (1), T. Güntner, F. Roos (2), Moritz Kälberer (8), S. Becher, L. Taxis (3), J. Seipel.  

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