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Unser Lieblingspfosten ist der Torpfosten

Schade! Am Samstag war echt was drin für die HSG-Mädels. Eine kämpferische Abwehr und clevere Spielzüge brachten uns zu Beginn der ersten Hälfte in Führung. Ende der zweiten Halbzeit fehlete es leider an Ausdauer und adequaten Wechselmöglichkeiten im Rückraum. So mussten wir uns leider 25:19 geschlagen geben.


Wieder einmal reiste man mit kleinem, aber feinem Kader quer durch den Bezirk Esslingen/Teck. Wie jeder Schwabe weiß, kommt es nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an. Individuell sind alle Spielerinnen mit Qualitäten ausgestattet, die bisher leider noch nicht so ganz zusammen harmoniert haben. Einfallsreichtum ist jedenfalls eine unserer Qualitäten: Eine neue Kombination im Mittelblock aus den Wieland-Sisters und im Angriff gespickt mit einer A-Jugend-Spielerin. Nachdem der Mittelblock in den letzten Spielen unser Sorgenkind war, hat die Wieland-Achse den Laden gut im Griff gehabt - und zwar wortwörtlich.


Durch die gute Zusammenarbeit in der Abwehr konnte der Ball schnell aus den gegnerischen Händen gefischt und in Kontertore verwandelt werden. Hilfreich war auch eine gut aufgelegte Christin, die den Gegerinnen mit ihren tollen Paraden immer wieder den Wind aus den Segeln nehmen konnte. Beim Führungswechsel zum 10:09 zeigten die Neufenerinnen nochmals ihren temporeichen Handball. Durch zwei schnelle Tore von Mama Natalie und einem parierten Siebenmeter ging es mit 11:11 in die Kabine.


Nach dem Seitenwechsel war die Hoffnung auf endlich etwas Zählbares groß: So agil, clever und kämpferisch waren wir schon lange nicht mehr aufgetreten. Leider konnten wir das Tempo nicht über die ganze zweite Hälfte mitgehen. Die vielen Würfe an den gegnerischen Torpfosten ließen die Torausbeute zusätzlich schrumpfen. Nach zwei Minuten in Unterzahl zeigte sich schnell die Ermüdung des Großteils der Mannschaft. Gebeutelt von den vielen Spielminuten der letzten Wochen, dem drastischen Personal- und Fachkräftemangel, ließ die Gegenwehr langsam aber sicher nach. So konnten wir den zunächsten kleinen Rückstand leider nicht mehr ausgleichen und die Gastgeberinnen zogen Tor um Tor davon.


Das Momentum wollte nie auf die Seite der HSG-Mädels umschlagen, aber auf die kämpferische Leistung und den mannschaftlichen Zusammenhalt kann aufgebaut werden. Nur nicht die Hoffnung verlieren!


Es spielten: C. Findeis; J. Wieland (2), N. Mayer (5), N. Häderle (2), M. Wagner (3), L. Mach, L. Wieland (3/2), M. Weiler (3), P. Müller (1), M. Löser

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